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Klimakrise: Nasa-Daten enthüllen erschreckende Entwicklung


Die Lage spitzt sich zu


Aktualisiert am 30.11.2023Lesedauer: 1 Min.
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Animation zeigt verheerende Veränderungen: Die Daten der Nasa geben neue Aufschlüsse. (Quelle: t-online)

Animationen der Nasa zeigen, wie sich unser Erdklima im Laufe der Jahrzehnte verändert hat – und welche Einflussfaktoren dabei besonders auffällig sind.

Aktuelle Daten der Nasa zeigen in anschaulichen Animationen, welche massiven Auswirkungen Treibhausgasemissionen auf die Erde haben – und dass diese trotz Warnungen der Klimaexperten seit der ersten Messung stetig ansteigen.

Eine weitere Animation bildet der dramatische Rückgang des Meereises der vergangenen Jahre ab und zeigt, welche Folgen dieser bereits jetzt hat.

Nun soll der Durchbruch im Kampf gegen die Erderwärmung ausgerechnet dort passieren, wo diese maßgeblich angefacht wird: in Dubai. Die Vereinigten Arabischen Emirate zählen zu den größten Ölproduzenten der Welt – und sind dennoch Ausrichter der diesjährigen UN-Weltklimakonferenz.

Doch um eine Chance zu haben, die im Pariser Klimaschutzabkommen festgehaltenen Ziele auch nur annähernd einzuhalten, muss sich die Welt von der Nutzung aller fossilen Energieträger wie Öl, Gas und Kohle loslösen.

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Mehrere Animationen der Nasa zeigen eindrücklich die Klimaveränderungen auf unserem Planeten:
Diese Karte stellt die globale Kohlenstoffdioxidkonzentration dar. Sie färbt sich von 2002 bis 2022 von hellgelb nach dunkelrot. Je röter, desto höher die CO2-Konzentration.
Trotz der Warnungen, die Experten seit 1990 vor dem Klimawandel aussprechen, sind die globalen Emissionen im letzten Jahrzehnt weiter angestiegen und haben den höchsten Stand in der Geschichte erreicht.
Das Ergebnis: Wir sind dabei, die im Pariser Klimaabkommen von 2015 vorgesehene Erwärmungsgrenze von 1,5 Grad Celsius deutlich zu überschreiten.
Ab Donnerstag findet bis zum 12. Dezember in Dubai die Weltklimakonferenz statt. Rund 70.000 Teilnehmer werden in den Vereinigten Arabischen Emiraten erwartet. Eine große Rolle wird die künftige Nutzung fossiler Energien wie Öl, Gas und Kohle spielen.
Nach den im September 2023 veröffentlichten Daten des Klimaschutzdienstes der EU war der Sommer 2023 der heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen.
Diese Animation zeigt die Entwicklung der Oberflächentemperatur auf der Erde von 1880 bis 2023. Dunkelblau heißt kühler als der Durchschnitt, dunkelrot wärmer als der Durchschnitt.
Der Zeitraum von Juni bis August übertraf mit einer Durchschnittstemperatur von 16,8 Grad Celsius die bisherigen Rekorde und lag 0,66 Grad Celsius über dem Durchschnitt.
Auch die Oberflächentemperatur der Meere war 2023 in vielen Monaten so hoch wie nie.
Erschreckend: Die Arktis erwärmt sich viermal schneller als der Rest des Planeten. Das geht aus einer im August 2022 veröffentlichten Analyse hervor. Die Animation zeigt die Veränderung des arktischen Eises seit 1979.
Die Modellierungen zeigen, dass die Masse des arktischen Meereis auf unter 4,16 Millionen Quadratkilometer sinken könnte. 1980 lag der Wert noch bei 7 Millionen Quadratkilometern.
Laut der Nasa deuten Ergebnisse einer Untersuchung darauf hin, dass Grönland zwischen 2002 und 2023 270 Gigatonnen Eis pro Jahr abgeworfen hat. Das habe dazu geführt, dass der globale Meeresspiegel um 0,8 Millimeter pro Jahr angestiegen sei.
Auch die Landeismasse der Antarktis sank zwischen 2002 und 2023 um etwa 150 Gigatonnen Eis pro Jahr, was zu einem globalen Meeresspiegelanstieg um 0,4 Millimeter pro Jahr geführt hat, so die Experten.
Bis zum Ende des Jahrhunderts wird die globale Erwärmung ohne aggressive Klimamaßnahmen um schätzungsweise 2,8 °C zunehmen.
Fast die Hälfte der Weltbevölkerung gilt als äußerst anfällig für die Folgen des Klimawandels – Überschwemmungen, Hitze, Dürre, Waldbrände und Stürme sind nur einige der Konsequenzen. In Zukunft wird es daher aufgrund der Klimakrise weltweit große Migrationsströme geben.

Wie drastisch sich die Treibhausgasemissionen und die Temperaturen auf der Erde verändert haben und welche Entwicklung außerdem auffällig ist, sehen Sie hier oder oben im Video.

Verwendete Quellen
  • Nasa
  • Nachrichtenagentur Reuters
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