Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Wahlen: Liberias künftiger Präsident Weah will Korruption ausrotten

Wahlen  

Liberias künftiger Präsident Weah will Korruption ausrotten

31.12.2017, 08:14 Uhr | dpa

Wahlen: Liberias künftiger Präsident Weah will Korruption ausrotten. "Diejenigen, die das liberianische Volk durch die Plage der Korruption betrügen wollen, werden keinen Platz in meiner Regierung haben", sagt George Weah.

"Diejenigen, die das liberianische Volk durch die Plage der Korruption betrügen wollen, werden keinen Platz in meiner Regierung haben", sagt George Weah. Foto: Ahmed Jallanzo. (Quelle: dpa)

Monrovia (dpa) - In seiner ersten Rede nach seinem Sieg bei der Präsidentschaftswahl in Liberia hat Ex-Weltfußballer George Weah der Korruption den Kampf angesagt. "Diejenigen, die das liberianische Volk durch die Plage der Korruption betrügen wollen, werden keinen Platz in meiner Regierung haben."

Das sagte der künftige Präsident in seiner Antrittsrede in der Zentrale seiner Koalition für Demokratischen Wandel in Monrovia. Er rief die in der Diaspora lebenden Liberianer zur Rückkehr in die Heimat auf.

Mit der Wahl Weahs zum neuen Präsidenten zeichnet sich der erste friedliche Machtwechsel seit Jahrzehnten in Liberia ab. Die bisherige Präsidentin und Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson-Sirleaf war nach zwei jeweils sechsjährigen Amtszeiten nicht erneut angetreten.

Der dreifache Familienvater Weah wird von vielen seiner Landsleute für seine Karriere bewundert. Er war in einem Slum in Monrovia geboren worden, war 1995 dann Weltfußballer geworden, 2002 hatte er seine Sportlerkarriere beendet. Seit 2014 sitzt Weah im Senat.

Liberia ist eines der ärmsten Länder der Welt. Das einst von freigelassenen Sklaven gegründete Land in Westafrika muss sich von einem 14 Jahre währenden und erst 2003 beendeten Bürgerkrieg sowie von der Ebola-Epidemie erholen, die zwischen 2013 und 2015 mehr als 4800 Liberianern das Leben gekostet hatte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal