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Attentat auf Hotel in Sri Lanka: Aufnahmen zeigen letzte Momente vor Explosion

Attentat auf Luxushotel in Sri Lanka  

Aufnahmen zeigen letzte Momente vor Explosion

24.04.2019, 20:38 Uhr | t-online.de, nhr

 (Quelle: Reuters)
Bilder zeigen Sri-Lanka-Attentäter in Hotel

Ein lokaler Fernsehsender in Sri Danka hat neue Aufnahmen von Überwachungskameras veröffentlicht. Zu sehen sind mutmaßlich zwei der Attentäter in einem Hotel. Was folgt ist ein greller Lichtblitz – vermutlich die Detonation. (Quelle: t-online.de)

Überwachungskameras: Neue Videoaufnahmen zeigen zwei mutmaßliche Sri-Lanka-Attentäter in einem der Hotels. (Quelle: t-online.de)


Weit über 300 Menschen kamen bei einer Anschlagserie in Sri Lanka ums Leben. Aufnahmen aus einem der betroffenen Luxushotels zeigen die letzten Momente, bevor zwei Selbstmordattentäter ihre Bomben zündeten.

Ein lokaler Fernsehsender in Sri Lanka hat die Aufnahmen mehrerer Überwachungskameras veröffentlicht. Zu sehen sind zwei der mutmaßlichen Attentäter, die sich im Luxushotel Shangri-La in Colombo bewegen. Die beiden Männer fahren mit einem Fahrstuhl nach unten und begeben sich in die Lobby. Was folgt ist ein greller Lichtblitz – vermutlich die Detonation.
 


Am Ostersonntag erschütterten mehrere Explosionen Kirchen und Hotels in Colombo und Umgebung sowie in Batticaloa im Osten des Landes. Nach jüngsten Angaben der Polizei wurden bei den Bombenanschlägen insgesamt 359 Menschen getötet. Zuletzt war die Zahl der Todesopfer mit mehr als 320 angegeben worden. Demnach erlagen weitere Menschen ihren schweren Verletzungen.

IS reklamiert Tat für sich – Dutzende Festnahmen

Mehr als 400 Verletzte werden noch in Krankenhäusern behandelt. Insgesamt hat die Polizei bisher 58 Verdächtige festgenommen, die mit den Anschlägen in Verbindung gebracht werden. 
 

 
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" IS hatte die Selbstmordanschläge auf Hotels und christliche Kirchen in Sri Lanka für sich reklamiert. Nach Angaben von Sri Lankas Premierminister Ranil Wickremesinghe waren noch einige Verdächtige auf der Flucht, manche von ihnen seien im Besitz von Sprengstoff.

Verwendete Quellen:
  • mit Informationen der Nachrichtenagenturen AFP und dpa

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