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Bolivien: Ex-Präsident Morales kandidiert für Senat

Wahl in Bolivien  

Ex-Präsident Morales kandidiert aus dem Exil für Senat

04.02.2020, 08:33 Uhr | AFP

Bolivien: Ex-Präsident Morales kandidiert für Senat. Boliviens Ex-Präsident Morales: Bei den vorgezogenen Präsidentschaftswahlen im Mai darf er nicht kandidieren, stattdessen will er in den Senat. (Quelle: imago images/Juan Ignacio Roncoroni)

Boliviens Ex-Präsident Morales: Bei den vorgezogenen Präsidentschaftswahlen im Mai darf er nicht kandidieren, stattdessen will er in den Senat. (Quelle: Juan Ignacio Roncoroni/imago images)

Nach Massenprotesten war der bolivianische Ex-Staatschef zurückgetreten und ins Ausland geflüchtet. Nun bewirbt er sich um einen Sitz im Senat. Unterdessen gibt es acht Bewerbungen um seine Nachfolge.

Boliviens Ex-Präsident Evo Morales bewirbt sich um einen Sitz im Senat. Der im argentinischen Exil lebende Politiker führt die Liste seiner sozialistischen Partei MAS für die Wahl zum Oberhaus am 3. Mai an, wie die Wahlbehörden am Montag mitteilten.

Zugleich reichten acht Bewerber ihre Kandidatur für die Präsidentschaftswahl ein, die zusammen mit der Wahl zum Parlament ebenfalls am 3. Mai stattfindet. Morales' MAS schickt den ehemaligen Wirtschaftsminister Luis Arce ins Rennen. Auch Übergangspräsidentin Jeanine Áñez und der frühere Staatschef Carlos Mesa reichten ihre Kandidatur ein.

Nach Massenprotesten zurückgetreten

Áñez führt seit dem Sturz des langjährigen Staatschefs Morales im November eine Übergangsregierung in Bolivien an. Die Neuwahl am 3. Mai erfolgt mehr als sechs Monate nach der von Manipulationsvorwürfen überschatteten Präsidentschaftswahl im Oktober, aus welcher Morales als Sieger hervorgegangen war.

Nach anhaltenden Massenprotesten trat der 60-jährige Linkspolitiker Anfang November schließlich zurück und flüchtete zunächst nach Mexiko. Inzwischen hält er sich in Argentinien auf. Für das Amt des Staatschef darf er bei der vorgezogenen Wahl im Mai nicht erneut kandidieren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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