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Frankreich verlängert Laufzeit für älteste Atomkraftwerke

Altreaktoren  

Frankreichs Atomkraftwerke dürfen 50 Jahre laufen

25.02.2021, 09:01 Uhr | AFP

Frankreich verlängert Laufzeit für älteste Atomkraftwerke. Atomkraftwerk bei Blois in Frankreich: Selbst die ältesten Reaktoren dürfen nach Reparaturen nun 50 Jahre betrieben werden (Archivbild). (Quelle: imago images/allOver)

Atomkraftwerk bei Blois in Frankreich: Selbst die ältesten Reaktoren dürfen nach Reparaturen nun 50 Jahre betrieben werden (Archivbild). (Quelle: allOver/imago images)

Die ältesten Atomkraftwerke in Frankreich dürfen weiter laufen. Die französische Atomaufsicht erlaubt das nun – wenn bestimmte Auflagen erfüllt werden.

Die Laufzeit der ältesten französischen Atomreaktoren kann unter Auflagen von 40 auf 50 Jahre verlängert werden. Das geht aus einer Stellungnahme der französischen Atomaufsicht ASN hervor, die am Donnerstag in Paris veröffentlicht wurde. Zur Bedingung machte die Behörde eine Reihe von Reparaturen an den 32 ältesten Atomreaktoren. So sollen Nuklearunfälle verhindert werden.

Von diesen Altreaktoren haben nach Angaben von Greenpeace bereits 13 das Höchstalter von 40 Jahren überschritten. Diese Altersgrenze hatte die mehrheitlich staatliche Betreibergesellschaft Électricité de France (EDF) ursprünglich vorgesehen. Die französische Regierung hatte den Weg für die Laufzeitverlängerung im April 2020 freigemacht. Frankreich bezieht rund 70 Prozent seines Stroms aus der Atomkraft, das ist der höchste Anteil weltweit.

Kraftwerke zum Teil seit den 70er-Jahren in Betrieb

Die Verlängerung betrifft unter anderen das Atomkraftwerk Bugey östlich von Lyon, das seit Ende der 70er-Jahre in Betrieb ist. Betroffen sind auch die Reaktoren in Dampierre südlich von Paris und Tricastin nördlich von Avignon, die seit Anfang der 80er-Jahre Strom produzieren.

Frankreich hatte sein ältestes Atomkraftwerk in Fessenheim am Oberrhein unweit von Freiburg im Breisgau im Juni des vergangenen Jahres endgültig abgeschaltet. Deutschland und die Schweiz hatten wegen zahlreicher Pannen jahrelang darauf gedrungen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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