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UnabhÀngigkeitspartei von Sturgeon gewinnt Wahl in Schottland deutlich

Von dpa
Aktualisiert am 08.05.2021Lesedauer: 1 Min.
Nicola Sturgeon (l), Erste Ministerin von Schottland und Vorsitzende der Schottischen Nationalpartei (SNP), steht Ellbogen an Ellbogen mit ihrer Parteikollegin Kaukab Stewart: Sturgeon richtet einige Worte an Premierminister Boris Johnson.
Nicola Sturgeon (l), Erste Ministerin von Schottland und Vorsitzende der Schottischen Nationalpartei (SNP), steht Ellbogen an Ellbogen mit ihrer Parteikollegin Kaukab Stewart: Sturgeon richtet einige Worte an Premierminister Boris Johnson. (Quelle: Jane Barlow/PA Wire/dpa-bilder)
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Die schottische UnabhÀngigkeitspartei SNP

Bei der Parlamentswahl in Schottland hat die regierende Pro-UnabhĂ€ngigkeitspartei SNP einen deutlichen Sieg erzielt, die absolute Mehrheit aber knapp verfehlt. Die Schottische Nationalpartei (SNP) von Regierungschefin Nicola Sturgeon kommt im Parlament kĂŒnftig auf 64 Sitze, wie die Wahlkommission in Edinburgh am Samstagabend mitteilte. Die absolute Mehrheit liegt bei 65 Mandaten.

Bereits zuvor hatte sich die Pro-UnabhĂ€ngigkeitspartei SNP zur Siegerin erklĂ€rt. "Absolut niemand hĂ€tte das Ausmaß und die Rekordhöhe unseres Sieges bei dieser Wahl vorhergesagt", sagte die Vorsitzende der Schottischen Nationalpartei (SNP), Regierungschefin Nicola Sturgeon, am Samstagabend. Kurz vor AuszĂ€hlung aller Stimmen war bereits klar, dass die SNP mit Abstand stĂ€rkste Kraft im Parlament ist und ihr Ergebnis noch verbessert hat.

Da die GrĂŒnen, die ebenfalls fĂŒr die Loslösung vom Vereinigten Königreich eintreten, acht Mandate erhalten, haben die UnabhĂ€ngigkeitsbefĂŒrworter eine deutliche Mehrheit. Die Wahl galt als Stimmungstest fĂŒr eine UnabhĂ€ngigkeit. Sturgeon will Schottland zurĂŒck in die EU fĂŒhren. Die britische Regierung lehnt ein neues Referendum strikt ab.

Sturgeon zu Johnson: "Sie werden keinen Erfolg haben"

Sturgeon erneuerte ihre Forderung, dass die britische Regierung einem UnabhĂ€ngigkeitsreferendum zustimmen mĂŒsse. Premierminister Boris Johnson drohe ein "Kampf mit den demokratischen WĂŒnschen des schottischen Volkes", wenn er versuche, eine Abstimmung zu blockieren, sagte Sturgeon.

An Johnson gerichtet sagte sie: "Sie werden keinen Erfolg haben. Die einzigen Menschen, die ĂŒber die Zukunft Schottlands entscheiden können, sind die Schotten." Der Zeitpunkt eines Referendums sei Sache des schottischen Parlaments und "keine Entscheidung von Boris Johnson oder irgendeinem Politiker in Westminster". Das britische Parlament hat seinen Sitz im Londoner Bezirk Westminster.

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