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Schweigegeld-Prozess I Trump gibt erstes Interview bei Fox News


Erstes Interview nach seiner Verurteilung
Trump: "Das würden die Leute nur schwer verkraften"

Von dpa, aj

Aktualisiert am 03.06.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0492787759Vergrößern des BildesDonald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung: Er hat nach eigenen Angaben kein Problem damit, ins Gefängnis zu gehen. (Quelle: IMAGO/Vanessa Carvalho/imago)
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Donald Trump hat ein erstes Interview nach seiner Verurteilung gegeben. Darin zeigt er sich unbeeindruckt von einer möglichen Gefängnisstrafe.

Der frühere US-Präsident Donald Trump hätte laut eigener Aussage kein Problem damit, ins Gefängnis zu gehen. "Ich bin damit einverstanden", sagte Trump in einem Sonntag ausgestrahlten TV-Interview der Sendung "Fox & Friends" beim rechten TV-Sender Fox News – und damit wenige Tage nach seiner Verurteilung in einem Schweigegeld-Prozess.

Der 77-Jährige ergänzte mit Blick auf eine mögliche Haftstrafe aber: "Ich denke nicht, dass es die Öffentlichkeit durchgehen lassen würde", so Trump. "Ich denke, es wäre für die Leute nur schwer zu verkraften. Wissen Sie, es gibt einen Punkt, an dem es zu viel wird."

Trump war vergangene Woche im Prozess um eine Schweigegeldzahlung an eine Pornodarstellerin in allen 34 Anklagepunkten für schuldig befunden worden. Im Kern ging es um die Fälschung von Geschäftsunterlagen. Trump wies die Vorwürfe zurück. (Hier lesen Sie mehr zu dem Prozess und Schuldspruch.)

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Trump wurde in dem Interview nun gefragt, wie er darauf reagiere, dass ihm nach seinem Schuldspruch wegen der Verschleierung von Schweigegeld für einen Pornostar eine Gefängnisstrafe oder Hausarrest drohen (hier lesen Sie mehr zu den Strafen, die dem Ex-Präsidenten drohen könnten).

Trump: Habe Anwalt angewiesen, nicht beim Richter "zu betteln"

Er entgegnete, dass einer seiner Anwälte zwar im Fernsehen gesagt habe, dass man "so etwas" einem ehemaligen Präsidenten nicht antue – Trump habe ihn aber angewiesen, nicht beim Richter "zu betteln".

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Trump will Berufung gegen Urteil einlegen

Kurz nach dem Urteil hatte Trump seinem Ärger darüber Luft gemacht und den Vorwurf wiederholt, das Verfahren gegen ihn sei rein politisch motiviert und manipuliert. Richter Juan Merchan will am 11. Juli das Strafmaß bekannt geben.

Nach der Verkündung des Strafmaßes will Trump dann nach Angaben seiner Anwälte Berufung einlegen. Sollte die Berufung vor den Gerichten des Bundesstaates New York erfolglos bleiben, könnte er bis vor den Obersten Gerichtshof (Supreme Court) ziehen. Trumps Anwälte müssten dann mindestens vier der neun Richter des Gerichts davon überzeugen, seinen Fall anzuhören, und schwere Fehler im Schweigegeldprozess nachweisen. "Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten muss entscheiden", forderte Trump am Sonntag in den sozialen Medien.

Mit dem Schuldspruch ist er der erste Ex-Präsident in der Geschichte der USA, der wegen eines Verbrechens verurteilt wurde. Theoretisch drohen ihm bis zu vier Jahre Haft, doch in ähnlichen Fällen fiel das Strafmaß oft deutlich geringer aus. Auch nach dem Urteil und selbst im Gefängnis könnte Trump weiterhin Präsident werden.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtung
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa
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