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Arche-Gründer: "Bürgergeld ist ein Verbrechen an unseren Kindern"


Kritik an Ampel
Arche-Gründer: "Bürgergeld ist ein Verbrechen an unseren Kindern"

Von t-online
13.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Logo der Arche (Symbolbild): Der Gründer hat deutliche Kritik an der Ampel geäußert.Vergrößern des BildesLogo der Arche (Symbolbild): Der Gründer hat deutliche Kritik an der Ampel geäußert. (Quelle: Christian Ditsch/imago-images-bilder)
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"Wir haben eine Verantwortung für die Menschen, die zu uns geflüchtet sind", sagt "Arche"-Gründer Bernd Siggelkow. Er übt deutliche Kritik an der Bundesregierung.

"Arche"-Gründer Bernd Siggelkow übt deutliche Kritik am Bürgergeld. Es sei "ein Verbrechen an unseren Kindern", sagt er der "Bild". Statt die Regelsätze für alle Empfänger zu erhöhen, solle das Jobcenter gegen die Leute vorgehen, die eigentlich arbeiten können, aber mehrmals ein Jobangebot ablehnen, meint der 59-Jährige.

"Jetzt werden Kranke, Alte, Familien mit Kindern und Faule alle gleich bewertet und eingestuft", so der Pastor aus Berlin. Die Bundesregierung subventioniere "alles Mögliche" und spare beim in seinen Augen wichtigsten: Kindern.

Die Bundesregierung hatte sich Ende Januar auf einen Beschluss geeinigt, demnach "Totalverweigerern", also Menschen, die mehrere Jobangebote ablehnen, die Leistungen für zwei Monate komplett gestrichen werden. Ökonomen kritisierten die Änderung jedoch, da es sich bei der Zielgruppe tatsächlich nur um einen sehr kleinen Teil der Bürgergeldempfangenden handele. Auch Sozialverbände kritisierten entsprechende Pläne.

"Wir haben eine Verantwortung für die Menschen"

Und auch die Integration von Geflüchteten ist laut Siggelkow nicht gut geregelt. "Solange wir nicht die nötige Versorgung garantieren können, muss die Zahl der Einreisen sinken", sagt Siggelkow. Die Integration von Geflüchteten gewährleisten zu können, bedeute "sie in Arbeit zu bringen und würdevoll unterzubringen."

Dass die Kommunen daran aktuell scheitern, zeige sich in überfüllten Sammelunterkünften. Solange Deutschland nicht die nötige Versorgung garantieren könne, müsse die Zahl der Migranten sinken, ist Siggelkow überzeugt. "Wir haben eine Verantwortung für die Menschen, die zu uns geflüchtet sind", so der Arche-Gründer.

Im Jahr 1995 gründete Siggelkow "Die Arche". Seitdem berät er Eltern, bringt etwas Warmes zu essen auf den Tisch und hat ein offenes Ohr für Kinder. Rund 6.000 Kindern in ganz Deutschland hilft "Die Arche" mittlerweile.

Verwendete Quellen
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