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"Lügenpresse" ist "Unwort des Jahres" 2014


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"Unwort des Jahres" für 2014 ist gekürt

Von dpa
Aktualisiert am 13.01.2015Lesedauer: 2 Min.
Das "Unwort des Jahres" wird in Darmstadt gekürt
Das "Unwort des Jahres" wird in Darmstadt gekürt (Quelle: dpa-bilder)
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Das "Unwort des Jahres 2014" ist "Lügenpresse". Das haben Sprachwissenschaftler in Darmstadt bekanntgeben. Rund 1250 Einsendungen waren insgesamt eingegangen.

Das Schlagwort "war bereits im Ersten Weltkrieg ein zentraler Kampfbegriff und diente auch den Nationalsozialisten zur pauschalen Diffamierung unabhängiger Medien", begründete die Jury ihre Entscheidung. "Eine solche pauschale Verurteilung verhindert fundierte Medienkritik und leistet somit einen Beitrag zur Gefährdung der für die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit", sagte die Sprecherin der Jury, Professorin Nina Janich von der TU Darmstadt.


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Außerdem gerügt wurden die Ausdrücke "erweiterte Verhörmethoden" und "Russland-Versteher".

Zur Begründung für ihre Auswahl führte die Jury weiter aus, gerade die Tatsache, dass die sprachgeschichtliche Aufladung des Wortes "Lügenpresse" nur wenigen bewusst sein dürfte, mache es zu einem besonders perfiden Mittel derjenigen, die es gezielt einsetzten. Damit spielte die Jury auf die Pegida-Bewegung an, die diesen Begriff als "besorgte Bürger" aufgegriffen haben.

Andere Begriffe wurden häufiger genannt

Unter den Vorschlägen für das Unwort des Jahres war "Putin-Versteher" am häufigsten genannt worden (60 Mal). Der Name der Anti-Islam-Bewegung "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) fiel 44 Mal. "Social Freezing" lag auf dem dritten Platz (29 Mal). Das Gremium entscheidet aber unabhängig und richtet sich nicht nach der Häufigkeit der Vorschläge.

Verstoß gegen Werte eine Voraussetzung

Die Vorschläge, die in die Auswahl kommen, müssen bestimmte Kriterien erfüllen: Sie müssen gegen die Menschenwürde verstoßen oder gegen Prinzipien der Demokratie. Ins Rennen gehen können auch Formulierungen, die gesellschaftliche Gruppen diskriminieren oder die beschönigend, verschleiernd oder gar irreführend sind.

Das "Wort des Jahres 2014" wurde auch schon gewählt: "Lichtgrenze", der Name für ein Berliner Kunstwerk, das die Emotionen 25 Jahre nach dem Mauerfall zum Ausdruck gebracht hat.

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