Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikDeutschlandGesellschaft

Dies Irae stellt Freital bloß: "Nazis essen heimlich Falafel"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextChina lockert strikte Corona-MaßnahmenSymbolbild für ein VideoHier droht Schnee und GlatteisSymbolbild für einen TextTrump-Firma schuldig gesprochenSymbolbild für einen TextAutofahrerin stirbt – Sohn schwer verletztSymbolbild für einen TextEU-Land meldet Leck bei AKW-TestSymbolbild für einen TextBahn bietet neues GeschirrSymbolbild für ein VideoDas sind Deutschlands schönste DörferSymbolbild für einen TextChinas Exporte brechen einSymbolbild für einen TextExperten fürchten Millionengrab in BremenSymbolbild für einen TextEx-KZ-Sekretärin: "Es tut mir leid"Symbolbild für einen TextBundesweite Schleuserrazzia – FestnahmenSymbolbild für einen Watson TeaserModekette muss Filialen schließenSymbolbild für einen TextLounge 777 – das Gratis-Casino mit hohen Jackpots
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

"Nazis essen heimlich Falafel"

t-online, are

24.07.2015Lesedauer: 2 Min.
Starke Botschaft: Anti-Rassisten-Kunst in einer ausländerfeindlichen Umgebung.
Starke Botschaft: Anti-Rassisten-Kunst in einer ausländerfeindlichen Umgebung. (Quelle: Dies Irae Facebook)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Freital

Mehr als 20 Plakate sind an den Bushaltestellen und öffentlichen Plätzen zu sehen: "Nazis essen heimlich Falafel", "Alle Rassisten sind Arschlöcher - Überall" oder "Hirn ein- und Rassismus ausschalten" ist in schwarz-weißer Schrift gut erkennbar zu lesen.


NACHRICHTEN DES TAGES

Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
+3

In dem 40.000 Einwohner zählenden Ort dürfte auch ein Witz die Runde machen, der ebenfalls auf einem der Plakate zu lesen ist: "Ein Banker, ein Bildzeitungsleser und ein Asylbewerber sitzen am Tisch mit 20 Keksen. Der Banker nimmt sich 19 Kekse und sagt zum Bildzeitungsleser: Pass auf, der Asylbewerber nimmt Dir Deinen Keks weg."

"Tag des Zorns"

"Dies Irae" (Tag des Zorns) nennt sich der Künstler oder die Künstlerin, der oder die hinter der Aktion stecken soll, auch auf der eigenen Facebook-Seite. Mit dieser Guerilla-Aktion soll gegen die zunehmende Fremdenfeindlichkeit in Deutschland protestiert werden, für die die Pegida-Hochburg Freital nur ein Beispiel und Ort ist.

Sicher ist: Er oder sie hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Glaskästen an den Bushaltestellen geöffnet und die darin hängenden Werbeplakate gegen die Anti-Rassismus-Plakate ausgetauscht. Die für die Werbeflächen verantwortliche Firma hat sie unterdessen wieder entfernt. Sie will nun prüfen, wie der "Dies Irae" das geschafft hat. Denn normalerweise sind die Kästen verschlossen.

"Dies Irae" gehört zur Adbusting-Bewegung – Menschen, die Werbeplakate umgestalten, überkleben und deren Aussage umgestalten. Knapp 4000 Personen folgen "Dies Irae" auf Facebook.

Unklar ist, ob es sich dabei um eine einzelne Person oder eine Gruppe handelt. Die Online-Zeitung "Mopo24" berichtet von einer Street-Art-Gruppe. Diese habe in Freital sogar die Kästen geöffnet und die darin hängende Werbung ersetzt. Laut der "Welt" will die Deutschen Plakatwerbung GmbH, der die Kästen gehören, Anzeige gegen "Dies Irae" erstatten.

"Bisher meine größte Intervention"

"Dies Irae" ist laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) schon in anderen Städten aufgefallen. Die Themen drehen sich immer um die Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa. Auf Facebook schreibt "Dies Irae" über die Aktion in Freital: "Bisher meine größte Intervention in einer verhältnismäßig kleinen Stadt, in der ein kleiner brauner pöbelnder Mob so viel unangenehme Aufmerksamkeit herbeiführte."

Seitdem in einem früheren Hotel in Freital mehrere hundert Flüchtlinge eingezogen sind, kommt es immer wieder zu rassistischen Protesten gegen die Asylbewerber.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Trittin verteidigt vehement umstrittenen Katar-Deal
Von Christian Bartels
  • Marc von Lüpke-Schwarz
Marc von Lüpke
DeutschlandFacebook

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website