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Antwort auf Klimawandel: Linken-Chef will Fluggesellschaften verstaatlichen

Antwort auf Klimakrise  

Linken-Chef will Fluggesellschaften verstaatlichen

27.07.2019, 12:59 Uhr | AFP

 (Quelle: Reuters)
"Fliegen ist kacke" – Klima-Proteste am Flughafen Stuttgart

Zum Start der Sommerferien in Süddeutschland haben Demonstranten der "Fridays for Future"-Bewegung höhere Flugpreise verlangt. Reisende forderten sie auf, mehr mit dem Zug zu fahren. (Quelle: Reuters)

"Fliegen ist kacke": Die "Fridays for Future"-Proteste um Greta Thunberg weiteten sich zuletzt aus. (Quelle: Reuters)


Die Klimakrise? Der Kapitalismus sei das Problem, sagt Bernd Riexinger. Und fordert als Antwort die Verstaatlichung von Airlines.

Als Antwort auf die Klimakrise hat Linken-Chef Bernd Riexinger die Verstaatlichung von Fluggesellschaften gefordert. "Dass Flugreisen unverantwortlich billig geworden sind, hängt auch damit zusammen, dass man den Flugverkehr privatisiert hat", sagte Riexinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. 

"Fluggesellschaften gehören in staatliche Hand – genauso wie die Energieversorgung oder die Bahn." Was so dramatische gesellschaftliche Folgen haben könne, dürfe "nicht marktwirtschaftlich und unreguliert bleiben".

"Kapitalismus verträgt sich nicht mit Klimaschutz"

Riexinger betonte: "Kapitalismus verträgt sich nicht mit Klimaschutz." Die Logik des Kapitalismus sei, dass man noch höhere Profite mache als der Konkurrent. "Diese Logik lässt sich nicht vereinbaren mit ökologischem und sozialem Wirtschaften."
 

 
Hundert Konzerne seien für 71 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen weltweit verantwortlich, sagte Riexinger. Der Markt regele das nicht. "Wir brauchen eine Klimapolitik, die den Konzernen klare Vorgaben macht."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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