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Leugner der Klimakrise kommen öfter zu Wort als Klimaforscher

Von afp
Aktualisiert am 14.08.2019Lesedauer: 2 Min.
Rauch und Abgase ĂŒber Oberhausen: Klimaexperten sind sich nahezu einig, dass die globale ErderwĂ€rmung von Treibhausgasemissionen ausgelöst wird.
Rauch und Abgase ĂŒber Oberhausen: Klimaexperten sind sich nahezu einig, dass die globale ErderwĂ€rmung von Treibhausgasemissionen ausgelöst wird. (Quelle: Lukas Schulze/getty-images-bilder)
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Unter Klimaforschern herrscht weitgehend Konsens, dass die globale ErderwĂ€rmung von Treibhausgasemissionen ausgelöst wird – laut einer Studie bekommen Leugner der Klimakrise dennoch mehr Aufmerksamkeit.

Skeptiker der Klimakrise kommen in den Medien laut einer Studie sehr viel hĂ€ufiger zu Wort als renommierte Klimaforscher. Das ist das Ergebnis einer Studie, fĂŒr die Wissenschaftler Zehntausende Artikel aus Zeitungen, Magazinen und dem Internet auswerteten. Demnach erhielten Leugner der globalen ErderwĂ€rmung in den vergangenen Jahren fast 50 Prozent mehr Aufmerksamkeit als Experten auf dem Gebiet.

Leugner der menschengemachten Klimakrise hÀtten sich "zu einer lauten Stimme innerhalb von Politik und Wissenschaftskommunikation" entwickelt, schrieben die Studienautoren im Fachmagazin "Nature Communications".

"UnverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Sichtbarkeit skeptischer Argumentation"

Die Wissenschaftler um den Hauptautor Alexander Petersen von der University of California in Merced hatten 100.000 Artikel analysiert, die zwischen 2000 und 2016 erschienen waren. Dabei untersuchten die Forscher etwa, wie hĂ€ufig 386 ausgewĂ€hlte Klimakrisen-Skeptiker – darunter Wissenschaftler, Wirtschaftsvertreter und Politiker – und 386 renommierte Klimaforscher zitiert oder erwĂ€hnt wurden beziehungsweise selbst Verfasser der Artikel waren.

Laut der Studie wurden die Skeptiker der Klimakrise selbst in seriösen Medien wie der "New York Times" oder dem britischen "Guardian" öfter zitiert als Klimaforscher. Die "unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Sichtbarkeit skeptischer Argumentationen und ihrer Akteure in den Medien" verdrehe "die tatsĂ€chliche Verteilung von Expertenmeinungen" zu den Ursachen des Klimawandels, kritisierten die Studienautoren.

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Die AutoritÀt von Klimawissenschaftlern wird untergraben

Unter Klimaforschern herrscht weitgehend Konsens, dass die globale ErderwĂ€rmung von Treibhausgasemissionen ausgelöst wird – und dass sie wegen des daraus resultierenden Meeresspiegelanstiegs sowie extremer WetterphĂ€nomene eine Gefahr fĂŒr den Planeten und seine Bevölkerung ist. Leugner der menschengemachten Klimakrise glauben dagegen, dass die ErderwĂ€rmung natĂŒrliche Ursachen habe.

Die hohe Aufmerksamkeit fĂŒr die Positionen von Klimakrisen-Skeptikern untergrabe die AutoritĂ€t von Klimawissenschaftlern und "verstĂ€rkt den Trend, dass Klimakrisen-Leugner den öffentlichen wissenschaftlichen Diskurs anfĂŒhren", schreiben die Autoren. Den Forschern zufolge wurde das Ungleichgewicht zwischen der öffentlichen Sichtbarkeit von Klimakrisen-Skeptikern und Klimaforschern durch Onlinedienste wie Facebook und Twitter noch vergrĂ¶ĂŸert.


Der politische Einfluss von Skeptikern vor allem in den USA ist groß. Im Juli hatte der langjĂ€hrige republikanische Parteistratege Frank Luntz vor dem US-Senat ausgesagt, dass er der damaligen US-Regierung des frĂŒheren PrĂ€sidenten George W. Bush empfohlen habe, in der Klimadebatte "den Mangel an wissenschaftlicher Gewissheit" ĂŒber die Ursachen der ErderwĂ€rmung zu einem "vorrangigen Problem" zu machen. Auch habe er empfohlen, den Begriff "globale ErderwĂ€rmung" wegen seiner beunruhigenden Konnotation durch die allgemeinere Bezeichnung "Klimawandel" zu ersetzen. Er habe damals falsch gelegen, sagte Luntz vor den Senatoren.

US-PrÀsident Donald Trump gehört zu den prominentesten Skeptikern der menschengemachten Klimakrise in den USA.

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