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Landtagswahlen

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Bayerische Ministerpräsidenten: Blau-weiße Halbgötter

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Bayerische Ministerpräsidenten (Quelle: ullstein bild)
(Quelle: ullstein bild)

Elf Männer regierten den Freistaat Bayern seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Keiner allerdings kürzer als Fritz Schäffer (l.), ein Gründungsmitglied der CSU: Ende Mai 1945 hatte die US-Militärverwaltung den katholischen Juristen als Ministerpräsidenten des besetzten Bayerns eingesetzt, knapp vier Monate später enthoben die Amerikaner den ehemaligen Vorsitzenden der 1933 auf Druck der Nazis aufgelösten Bayerischen Volkspartei allerdings wieder seines Amtes. Schäffer, den die Gestapo nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 ins Konzentrationslager Dachau gesperrt hatte, war ausgerechnet einer seiner wichtigsten Aufgaben zu zögerlich nachgekommen: Nationalsozialisten und deren Sympathisanten aus dem Staatsdienst zu entfernen. Seit 1949 machte der Jurist hingegen eine bundespolitische Karriere. Schäffer wurde der erste Finanzminister (Foto von 1956) der jungen Bundesrepublik, später bekleidete er das Amt des Justizministers in Bonn.


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