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Landtagswahlen

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Bayerische Ministerpräsidenten: Blau-weiße Halbgötter

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(Quelle: imago images)

Wer das Amt des neuen Ministerpräsidenten allerdings seitens der CSU besetzen sollte, war in der Partei hoch umstritten. Eigentlich kam dem eher progressiven Parteivorsitzenden Josef Müller, "Ochsensepp" genannt, diese Position zu. Da in der Partei allerdings heftige Richtungskämpfe tobten, verhinderte der konservative Flügel seine Wahl. Vor allem verübelten dessen Anhänger Müller, dass er die Etablierung eines bayerischen Staatspräsidenten mithilfe der SPD verhindert hatte. Letzten Endes wurde so der konservative Hans Ehard (l., spätere Aufnahme) zum ersten frei gewählten bayerischen Ministerpräsidenten der Nachkriegszeit. Ehard regierte bis 1954 in wechselnden Koalitionen, auch unter Einbezug der SPD. Bis die Sozialdemokraten 1954 noch einmal die Regierungsmacht in Bayern errangen.


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