Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomePolitikDeutschland

Giffey will Elterngeld neu berechnen lassen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNRW: Radfahrer in Innenstadt erschossenSymbolbild für einen TextNetanjahu arbeitet an radikaler KoalitionSymbolbild für einen TextFifa will Portugal-Tor wohl neu bewertenSymbolbild für einen TextElon Musk greift Apple anSymbolbild für einen TextMann zündet Cola-Bombe: AnklageSymbolbild für einen TextDer nächste Schlagerstar hört aufSymbolbild für einen TextTest: Das ist das beste HandynetzSymbolbild für einen TextPaukenschlag bei Rekordmeister JuveSymbolbild für einen TextSo stoppte die Security den WM-FlitzerSymbolbild für ein VideoGrößter Vulkan der Welt ausgebrochenSymbolbild für einen Text"Patriot" fährt mit Auto in SitzblockadeSymbolbild für einen Watson TeaserWWM-Kandidat bittet Jauch um GefallenSymbolbild für einen TextKreuzworträtsel - knobeln Sie mit!
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Giffey will Elterngeld neu berechnen lassen

Von dpa
03.04.2020Lesedauer: 2 Min.
Franziska Giffey: Die Bundesfamilienministerin will den Berechnungsmodus für das Elterngeld anpassen.
Franziska Giffey: Die Bundesfamilienministerin will den Berechnungsmodus für das Elterngeld anpassen. (Quelle: Eventpress Stauffenberg/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Corona-Krise wird zur Belastung für junge Familien, die Einbußen beim Einkommen hinnehmen müssen. Das Familienministerium will deshalb bei der Berechnung des Elterngeldes kulanter sein.

Werdende oder frischgebackene Eltern sollen wegen der Corona-Krise keine Abstriche beim Elterngeld hinnehmen müssen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey strebt dafür eine Änderung im Berechnungsmodus an. Das sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Grundlage für die Höhe des Elterngeldes ist normalerweise das durchschnittliche Nettoeinkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt. Bei Müttern und Vätern, die das Elterngeld jetzt oder demnächst beantragen und wegen der Krise Einkommenseinbußen hinnehmen müssen, sollen die entsprechenden Monate nicht mit in die Berechnung einfließen, weil das die Elterngeldhöhe negativ beeinflussen würde.

Über diese und weitere Regelungen habe sie bereits mit den Ländern gesprochen, sagte Giffey. Auch mit den Bundestagsfraktionen sei sie im Gespräch, wie das zügig umgesetzt werden könne. "Es wird sich in den nächsten Tagen klären, welchen Weg wir da gehen."

Anpassungen für systemrelevante Berufsgruppen

Geplant sind demnach auch Anpassungen beim Elterngeld für Mütter und Väter, die in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Wenn diese wegen der aktuellen Lage ihre Elterngeldmonate nicht nehmen können, sollen sie diese verschieben können. Auch die Regeln beim Partnerschaftsbonus - eine zusätzliche Leistung, die Mütter und Väter bekommen, die gleichzeitig Teilzeit arbeiten, um sich die Kindererziehung zu teilen - könnten gelockert werden, wenn Teilzeit momentan so nicht einzuhalten ist.

Elterngeld bekommen Mütter und Väter, wenn sie nach der Geburt des Kindes nicht oder vorerst nur wenig arbeiten wollen. Der Staat unterstützt das mit mindestens 300 Euro und maximal 1.800 Euro im Monat - abhängig vom Netto-Verdienst vor der Geburt des Kindes. Das Elterngeld wird maximal 14 Monate lang gezahlt, wenn sich beide an der Betreuung beteiligen. Die Zahlungsdauer kann auch weiter gestreckt werden (ElterngeldPlus). Dafür sind die monatlichen Zahlungen dann kleiner. Laut Familienministerium gibt der Staat jährlich mehr als sieben Milliarden Euro dafür aus.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
49-Euro-Ticket kommt womöglich erst im Mai
  • Johannes Bebermeier
Von Johannes Bebermeier, Miriam Hollstein
Von Alexandra Schaller
Deutsche Presse-Agentur

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website