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Rheinland-Pfalz wird im Finanzausgleich Geberland

Von dpa
Aktualisiert am 25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Menschen gehen durch eine Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt.
Menschen gehen durch eine Einkaufspassage in der Mainzer Innenstadt. (Archivbild). (Quelle: Andreas Arnold/dpa./dpa)
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Stuttgart/Berlin (dpa) - Die drei s├╝dlichen Bundesl├Ąnder Bayern, Baden-W├╝rttemberg und Hessen schultern weiter den nochmal deutlich angewachsenen Finanzkraftausgleich zwischen den L├Ąndern.

Bayern bleibt mit Abstand der gr├Â├čte Zahler, danach kommen der S├╝dwesten und Hessen. Gr├Â├čte Profiteure sind weiter Berlin und Sachsen, wie aus einer Aufstellung des Bundes hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Neu im Kreis der Geberl├Ąnder ist Rheinland-Pfalz.

Das fr├╝her als L├Ąnderfinanzausgleich bezeichnete System der Umverteilung von finanzstarken zu armen L├Ąndern umfasste f├╝r 2021 gut 17,1 Milliarden Euro.

Bayern zahlt mehr als die H├Ąlfte

Bayern musste fast 1,3 Milliarden Euro mehr zahlen als 2020 und kommt nun auf gut neun Milliarden Euro. Das ist mehr als die H├Ąlfte des gesamten Ausgleichs. Baden-W├╝rttemberg liegt mit vier Milliarden Euro auf Rang zwei. Das sind nochmal 340 Millionen Euro mehr als 2020.

Hessen auf Platz drei musste eine Milliarde Euro mehr aufbringen und liegt nun bei gut 3,5 Milliarden Euro. Das neue Geberland Rheinland-Pfalz musste 287 Millionen Euro zahlen. Hamburg bleibt in der Gruppe der Zahler und brachte 230 Millionen in den Ausgleich ein.

Unter den elf Nehmerl├Ąndern bleibt Berlin auf Rang eins mit 3,6 Milliarden Euro. An zwei steht weiter Sachsen, dass mit rund 3,2 Milliarden Euro ├╝ber eine halbe Milliarde Euro mehr bekam als noch 2020. Es folgen Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Th├╝ringen mit jeweils knapp unter zwei Milliarden Euro. Das bev├Âlkerungsreichste Land Nordrhein-Westfalen fiel wieder aus der Reihe der Geber heraus und erhielt im vergangenen Jahr stattdessen 200 Millionen Euro.

Bayern zahlte in der Pro-Kopf-Betrachtung etwa 687 Euro pro Einwohner. Baden-W├╝rttemberg liegt in dieser Rangliste mit 361 Euro hinter Hessen mit 566 Euro. Gr├Â├čter Profiteur in dieser Rechnung ist Bremen, mit 1233 Euro pro Kopf. Es folgt Berlin mit 983 Euro pro Einwohner und Sachsen-Anhalt mit 911 Euro.

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