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Winnetou-Debatte: Was also darf man heute eigentlich noch sagen?


Was ist so schlimm an Winnetou?

Von Florian Harms

Aktualisiert am 03.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Meinung
Was ist eine Meinung?

Die subjektive Sicht des Autors auf das Thema. Niemand muss diese Meinung übernehmen, aber sie kann zum Nachdenken anregen.

Karin Dor und Pierre Brice im Film "Winnetou: Der rote Gentleman" von 1964.Vergrößern des Bildes
Karin Dor und Pierre Brice im Film "Winnetou: Der rote Gentleman" von 1964. (Quelle: imago-images-bilder)

Was darf man heute eigentlich noch sagen, schauen, hören? Die Antwort ist gar nicht so schwer.

Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser,

als ich meinen Kindern neulich Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf" vorlas, kam ich in Bredouille: Da stand ein hässliches Wort, konnte ich das einfach so aussprechen? Ähnlich erging es mir bei den Märchen der Brüder Grimm und bei "Tausendundeine Nacht": wunderbare Geschichten aus vergangenen Zeiten, die in einer altertümlichen Sprache erzählt sind, in denen aber in einzelnen Passagen Frauen herabgesetzt, farbige Menschen mit Schimpfwörtern tituliert, Muslime oder Juden verunglimpft werden.

Kann, darf, soll man darüber einfach hinweggehen, weil es sich um traditionelles Kulturgut handelt oder müssen Märchen, Romane, Filme, Bilder sprachlich überarbeitet, womöglich gar zensiert werden? Die Debatte über den neuesten Winnetou-Film und dessen Begleitbücher hat in den vergangenen Tagen hohe Wellen geschlagen und viele Menschen emotional berührt: Manche sind empört, andere genervt, wiederum andere verunsichert.

Was also darf man heute eigentlich noch sagen? Auf diese brisante Frage geben meine Kolleginnen Miriam Hollstein, Lisa Fritsch und ich in unserem heutigen Podcast Antworten. Ich finde, das sollten Sie hören.

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Ich wünsche Ihnen ein herrliches Wochenende und bedanke mich für die vielen Leserzuschriften in den vergangenen Tagen. Ihre Anmerkungen, Ihr Lob und Ihre Kritik sind sehr hilfreich.

Herzliche Grüße

Ihr

Florian Harms
Chefredakteur t-online
E-Mail: t-online-newsletter@stroeer.de

Mit Material von dpa.

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Quellen im Podcast:

1. Ton Andreas Brenne: Welt TV

2. Ton Carmen Kwasny, Vorsitzende der Native American Association of Germany: SWR

3. Pippi Langstrumpf Hörspiel: YouTube, Jörg Bobsin

4. Ton Model Daunnette Neraih: Brut Media

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