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RWE nimmt vorsorglich Windpark Jüchen vom Netz – nach Einsturz von Windrad

Nach Einsturz von Windrad  

Windpark Jüchen vorsorglich vom Netz genommen

02.10.2021, 12:17 Uhr | rtr

RWE nimmt vorsorglich Windpark Jüchen vom Netz – nach Einsturz von Windrad. Windpark Jüchen: Ein Windrad in der Nähe war vor Kurzem eingestürzt. (Quelle: imago images/Jochen Tack)

Windpark Jüchen: Ein Windrad in der Nähe war vor Kurzem eingestürzt. (Quelle: Jochen Tack/imago images)

In Haltern am See war vor wenigen Tagen ein Windrad eingestürzt. Nun reagiert der Betreiber eines Windparks in der Nähe – und nimmt seine Windräder vom Netz.

Windrad in Haltern am See eingestürzt

Ein fast 240 Meter hohes Windrad ist am Mittwochabend in der Nähe von Haltern am See (Nordrhein-Westfalen) eingestürzt - einen Tag vor seiner offiziellen Einweihung. (Quelle: dpa)

Millionenschaden in Nordrhein-Westfalen: Ein fast 240 Meter hohes Windrad ist in der Nähe von Haltern am See eingestürzt. (Quelle: dpa)


Der Energiekonzern RWE hat nach dem Einsturz eines mehrere hundert Tonnen schweren Windrads eines anderen Betreibers in Haltern am See seinen Windpark Jüchen A 44n abgeschaltet. Die sechs Windräder von Nordex seien von der gleichen Bauart wie die am Mittwochabend zusammengebrochene Anlage in Haltern, teilte RWE am Freitag mit.

"Obwohl die genaue Schadensursache des Ereignisses in Haltern noch nicht geklärt ist, haben RWE und der Hersteller des Windparks das Gelände in Jüchen unverzüglich weiträumig abgesperrt", hieß es.

Die Aktie von Nordex lag am Freitag zeitweise über vier Prozent im Minus. Nordex bezifferte den Schaden in Haltern auf einen mittleren einstelligen Millionenbetrag. "Wir haben uns entschieden, als präventive Maßnahme alle Turbinen mit identischer Konfiguration wie in Haltern vorläufig außer Betrieb zu setzen, solange uns noch keine Erkenntnisse zur Ursache der dortigen Havarie vorliegen", erklärte Nordex.

Nach Einsturz von Windrad: RWE stellt Turbinen in Jüchen ab

Darüber habe man die Betreiber umgehend informiert. Insofern unterstütze der Hersteller die Entscheidung von RWE, die Turbinen in Jüchen vorsichtshalber außer Betrieb zu nehmen. In Deutschland seien 18 Anlagen mit identischer Konfiguration der Turbine wie in Haltern in Betrieb, fünf weitere befänden sich in der Errichtung beziehungsweise Inbetriebnahme.

Der Windpark Jüchen befindet sich RWE zufolge in der Inbetriebnahmephase und sollte Ende dieses Jahres vom Hersteller vollständig an RWE und die Partner übergeben werden. Bereits im August habe RWE einen Schaden am Turm einer der Anlagen festgestellt, diese vorsorglich umgehend stillgelegt und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters 

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