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ICE 4 ist da: Das sind die Highlights des Hochgeschwindigkeitszugs

Große Neuvorstellung  

Warum fährt der ICE 4 nur 250 km/h?

14.09.2016, 18:30 Uhr | t-online.de, AFP

Deutsche Bahn stellt neuen ICE 4 vorDieser soll die neueste Technik mit hohem Reisekomfort verbinden. (Screenshot: t-online.de)
Deutsche Bahn stellt neuen ICE 4 vor

Dieser soll die neueste Technik mit hohem Reisekomfort verbinden.

Deutsche Bahn stellt neuen ICE 4 vor


Heute stellt die Deutsche Bahn den ICE 4 vor. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern ist er deutlich langsamer als sein Vorgänger. Wir erklären, warum das so ist und welche Vorzüge der ICE 4 für die Fahrgäste hat.

Der ICE 3 schafft bis zu 330 km/h, warum also nicht auch das neue Mitglied der ICE-Familie? Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen gibt es im stark besiedelten Deutschland nur wenige Strecken, auf denen 300 Stundenkilometer erreicht werden können. Die meisten ICE fahren zwischen 160 und 220 km/h, erklärt ein Sprecher der Deutschen Bahn t-online.de

Ein ICE 4, der auch 300 km/h fährt, müsste zudem viel schwerer gebaut werden, um internationale Standards zu erfüllen. In der Folge steigt der technische Aufwand, die Schienen werden durch die schweren Züge stärker abgenutzt und die Energieeffizienz sinkt dramatisch.

Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern ist er deutlich langsamer als sein Vorgänger. (Screenshot: Deutsche Bahn)
Der neue ICE 4 der Deutschen Bahn

Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern ist er deutlich langsamer als sein Vorgänger.

Der neue ICE 4 der Deutschen Bahn (Quelle: Deutsche Bahn)


Der ICE 4 ist also kein Vorzeige-Sprinter. Trotzdem wird es weiterhin Sprinterstrecken wie München-Berlin oder Frankfurt-Köln geben – hier verkehrt dann der ICE 3.

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Mehr Sitzplätze und trotzdem Beinfreiheit

Die Deutsche Bahn sieht in dem ICE 4 einen "Nutzflächen-Champion", weil er 830 Sitzplätze bietet. Ein Viertel davon befindet sich in der ersten Klasse. Die hohe Zahl an Sitzplätzen ist möglich, weil die Wagen länger sind und im Inneren weitgehend auf Schränke für Steuersysteme verzichtet wurde.

Um viele Sitzplätze und gleichzeitig Beinfreiheit zu ermöglichen, gleiten die Rückenlehnen beim Verstellen in die Sitzschale. Die neu entwickelten ergonomischen Sitze wurden laut Bahn bereits in der Bestandsflotte getestet.

Bessere Klimananlagen

Die Klimaanlagen in ihren Zügen haben der Deutschen Bahn schon allzu oft Probleme beschert. Die Klimaanlage im ICE 4 wurde technisch weiterentwickelt und besteht nun aus zwei Kältekreisläufen. Fällt einer aus, funktioniert die Anlage trotzdem weiter. Zudem ist sie nun für Umgebungstemperaturen von minus 25 bis plus 45 Grad Celsius ausgelegt - und damit deutlich leistungsfähiger als die bisherigen Anlagen.

Erstmals Fahrradstellplätze

Bisher können Fahrgäste kein Fahrrad im ICE mitnehmen - das wird nun möglich. Der ICE 4 verfügt in einem Endwagen über acht Stellplätze. Da das Angebot begrenzt ist, müssen sie reserviert werden. Wer sein Fahrrad mitnimmt, findet seinen Sitzplatz direkt im angrenzenden Abteil der zweiten Klasse.

Licht reagiert auf Tageszeit

Für den gesamten Innenraum haben die Ingenieure des ICE 4 ein neues Lichtkonzept entwickelt: Die Lichtfarbe und die Lichtintensität sollen sich der Tageszeit anpassen - von kühlem Blau bis zu warmem Rot.

Besondere Ausstattung für Rollstuhlfahrer

Der ICE verfügt über einen eingebauten Hublift, mit dem Rollstuhlfahrer in den Zug gelangen können. Er kann über eine Taste außen angefordert werden und führt in einen Großraumwagen mit breiterem Gang, in dem auch das Wenden eines Rollstuhls möglich sein soll. Der Stellplatz für Rollstuhlfahrer ist mit einem höhenverstellbaren Tisch ausgestattet. Dort sind sowohl eine Notruftaste als auch eine Servicetaste angebracht, über die das Bordpersonal gerufen werden kann. Auch das WC in dem Wagen ist für Rollstuhlfahrer ausgelegt.

Testbetrieb startet in wenigen Wochen

Noch in diesem Herbst sollen die ersten ICE 4 ihren 14 Monate währenden Probebetrieb aufnehmen, davon zwölf mit Fahrgästen an Bord. Der Testbetrieb soll die Zuverlässigkeit der Technik testen und helfen, "Kinderkrankheiten" noch rechtzeitig abzustellen. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 gehen die ersten ICE-4-Züge dann in den Regelbetrieb.

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