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Gefährliche Verunreinigungen: Magen-Medikamente mit Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen

Gefährliche Verunreinigungen  

Magen-Medikamente mit Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen

17.09.2019, 17:16 Uhr | dpa

Gefährliche Verunreinigungen: Magen-Medikamente mit Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen.

In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. Foto: Friso Gentsch/Symbolbild. (Quelle: dpa)

Bonn (dpa) - In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. Im Rahmen einer vorsorglichen Untersuchung seien in ranitidinhaltigen Arzneimitteln geringe Spuren des Stoffes N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden.

Der VSToff werde von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend eingestuft, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Sitz in Bonn am Dienstag mit.

Der Rückruf betrifft Medikamente mit Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited. Laut BfArM liegen aber Indizien vor, dass auch weitere Wirkstoffhersteller von der Verunreinigung betroffen sein könnten.

Das BfArM betont, dass der Rückruf "aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes" erfolgt. Eine wissenschaftliche Bewertung des möglichen Gefährdungspotenzials finde zurzeit auf europäischer Ebene statt. Medikamente mit Ranitidin werden zur Kontrolle der Magensäureproduktion bei Sodbrennen, zur Behandlung der Refluxerkrankungen und zur Prophylaxe von Magengeschwüren eingesetzt.

Laut Wissenschaftlichem Institut der AOK (WIdO) wurden Arzneimittel mit dem Wirkstoff Ranitidin im vergangenen Jahr 748 000 Mal verordnet. Die Zahl bezieht sich auf Arzneimittel, die von niedergelassenen Ärzten ambulant verordnet und über öffentliche Apotheken zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben wurden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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