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Black Friday: Aktivisten blockieren Amazon-Lager in ganz Frankreich

Klimaprotest und Konsumkritik  

Aktivisten blockieren Amazon-Lager in ganz Frankreich

29.11.2019, 18:58 Uhr | dpa

Klimastreik von Sydney bis Lissabon

Weltweit haben Menschen für mehr Klimaschutz demonstriert. In Lissabon hatte man vergeblich auf Greta Thunberg gewartet. Auf dem Atlantik war ihr Boot in schlechte Wetterbedingungen geraten. (Quelle: Reuters)

"Fridays for Future": Weltweit wurde in Klimastreiks von Sydney bis Lissabon demonstriert. (Quelle: Reuters)


Während Amazon mit Schnäppchen zum "Black Friday" wirbt, gehen weltweit Menschen gegen übermäßigen Konsum auf die Straßen. In Frankreich war der Protest besonders rege.

In mehreren französischen Städten haben Aktivisten im Rahmen der weltweiten Klimaproteste vor Verteilerzentren des US-Konzerns Amazon demonstriert. Sie wollten damit gegen übermäßigen Konsum an Tagen wie dem Angebots-Tag "Black Friday" demonstrieren. Der Online-Handelriese habe die Treibhausgasemissionen eines ganzen Staates, schrieb Greenpeace Frankreich auf Twitter, wo der Protest unter dem Hashtag #BlockFriday begleitet wurde.

Die globalisierungskritische Nichtregierungsorganisation Attac demonstrierte am Freitagmorgen vor dem französischen Hauptsitz Amazons in Clichy, einem Vorort von Paris. Auf einem Video, das Attac auf Twitter veröffentlichte, war zu sehen, wie Aktivisten versuchten, über einen Zaun auf das Firmengelände zu kommen. Landesweit blockierten Demonstranten Amazon-Packstationen. Angaben zu landesweiten Teilnehmerzahlen gab es zunächst nicht.

Proteste im ganzen Land

Auch in Lyon und Saint-Priest blockierten die Aktivisten zeitweise Lagereingänge. In Lyon wurde bis Freitagmittag die Amazon-Blockade durch rund 200 Aktivisten aufgelöst, wie die Bürgerorganisation "Lyon Climat" auf Twitter schrieb. In Grenoble und weiteren Städten gingen Hunderte Demonstranten auf die Straßen, wie der Nachrichtensender Franceinfo berichtete. In Rouen und Paris wurden Einkaufszentren blockiert.
 

 
Auch in anderen Ländern richteten sich die Klima-Demonstrationen gegen übermäßigen Konsum. Vor der Weltklimakonferenz in Madrid gingen am Freitag erneut Abertausende Menschen in aller Welt für mehr Klimaschutz auf die Straße. Allein in Deutschland waren nach Angaben der Klimabewegung Fridays for Future Demonstrationen in mehr als 500 Städten geplant. Weltweit waren demnach Klimaproteste in 2.400 Städten angesetzt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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