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Unglück mit 270 Toten: Brasilien klagt TÜV Süd wegen Staudammbruchs an

270 Tote  

Brasilien verklagt TÜV Süd wegen Staudammbruchs

24.01.2020, 09:00 Uhr
Unglück mit 270 Toten: Brasilien klagt TÜV Süd wegen Staudammbruchs an. Der gebrochene Damm in Brumadinho: Der TÜV Süd wird von Brasilien verklagt.  (Quelle: imago images)

Der gebrochene Damm in Brumadinho: Der TÜV Süd wird von Brasilien verklagt. (Quelle: imago images)

Bei einem Dammbruch nahe Belo Horizonte sind im Januar 2019 über 200 Menschen gestorben. Nun verklagt der brasilianische Staat den TÜV Süd. Dieser hatte den Damm geprüft und keine Fehler festgestellt. 

Der TÜV Süd wird von Brasilien verklagt. Am 25. Januar 2019 brach im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais ein Damm an einer Eisenerzmine. Eine Lawine aus Schlamm und Geröll ergoss sich daraufhin auf einer Fläche so groß wie 400 Fußballfelder und begrub mehrere Siedlungen unter sich. Häuser und Straßen wurden komplett zerstört– 270 Menschen starben. 

Mitarbeiter des Münchner Unternehmens TÜV Süd hatten den Damm im Auftrag des Betreibers Vale zuvor geprüft. Im Juni 2018 erfolgte zunächst eine regelmäßige Überprüfung des Damms und im September 2018 eine reguläre Sicherheitsinspektion. Es wurden keine Mängel festgestellt.

Der Betreiber der zum Damm gehörigen Mine wurde bereits verurteilt: Das Unternehmen Vale muss für die Schäden des Unglücks aufkommen. 

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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