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Schutzmasken-Streit zwischen Berlin und den USA geht weiter

Von dpa
Aktualisiert am 06.04.2020Lesedauer: 2 Min.
Andreas Geisel: Der Berliner Innensenator kritisiert die USA f├╝r verschwundenen Schutzmasken in Thailand.
Andreas Geisel: Der Berliner Innensenator kritisiert die USA f├╝r verschwundenen Schutzmasken in Thailand. (Quelle: Reiner Zensen/imago-images-bilder)
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Schutzmasken f├╝r die Berliner Polizei sind am Flughafen Bangkok verschwunden. Berlins Innensenator Geisel sprach von "moderner Piraterie" der USA. Das Wei├če Haus reagiert emp├Ârt. Doch der Zoff geht weiter.

Berlins Innensenator Andreas Geisel hat im Streit ├╝ber in Thailand verschwundene Schutzmasken die USA erneut kritisiert. "Fakt ist, wir haben eine entsprechende Lieferung bestellt, (...) wir haben diese Lieferung auch bezahlt", sagte der SPD-Politiker am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Die 200.000 Schutzmasken seien auf dem Weg nach Berlin gewesen. "Unabh├Ąngig davon, ob sie (...) konfisziert worden sind, ob sie storniert wurden und dann in die USA umgeleitet worden sind, oder ob jemand mit dem Geldkoffer gekommen ist und es in die USA umgeleitet hat: Unsere Schutzmasken sind in den USA gelandet. Und das ist nicht in Ordnung." Vertr├Ąge m├╝ssten eingehalten werden, forderte Geisel. Derweil sind am Wochenende zwei Millionen Schutzmasken in der Hauptstadt eingetroffen, wie Sie in den Aufnahmen oben im Video oder hier sehen k├Ânnen.

Andreas Geisel: Der Berliner Innensenator kritisiert die USA f├╝r verschwundenen Schutzmasken in Thailand.
Andreas Geisel: Der Berliner Innensenator kritisiert die USA f├╝r verschwundenen Schutzmasken in Thailand. (Quelle: Reiner Zensen/imago-images-bilder)
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Eine zuvor f├╝r die Berliner Polizei bestimmte Lieferung von Schutzmasken war auf dem Flughafen der thail├Ąndischen Hauptstadt Bangkok verschwunden. Geisel hatte am Freitag zun├Ąchst mitgeteilt, die Masken seien auf Betreiben der USA "konfisziert" worden. Er hatte von einem "Akt moderner Piraterie" gesprochen. Das Wei├če Haus hatte bei t-online.de die Anschuldigungen zur├╝ckgewiesen. Die USA h├Ątten keinerlei Masken, die in ein anderes Land geliefert werden sollten, beschlagnahmt oder an sich genommen.

"Die Regierung der Vereinigten Staaten hat nichts unternommen, um f├╝r Deutschland bestimmte 3M-Lieferungen umzuleiten, noch wussten wir irgendetwas von solchen Sendungen", sagte ein Sprecher der US-Botschaft in Berlin. "Die USA arbeiten mit ihren Partnern und Verb├╝ndeten solidarisch daran, humanit├Ąre Hilfe f├╝r bed├╝rftige L├Ąnder bereitzustellen und alle m├Âglichen Ma├čnahmen zu ergreifen, die Verbreitung des Coronavirus zu bek├Ąmpfen." Man sei besorgt "├╝ber die allgegenw├Ąrtigen Versuche, die internationalen Anstrengungen durch Desinformationskampagnen ohne Angaben von Quellen zu spalten".

Lieferkette wird gepr├╝ft

Der Sprecher der Innenverwaltung des Berliner Senats, Martin Pallgen, hat bereits am Samstag einger├Ąumt, dass die Masken nicht wie behauptet bei der US-Firma 3M, sondern bei einem nicht n├Ąher benannten deutschen Unternehmen f├╝r medizinischen Fachhandel bestellt worden seien. "Wir pr├╝fen gerade gemeinsam mit dem H├Ąndler die Angaben zur Lieferkette", hei├čt es in einer Stellungnahme des Senats.

Der Sprecher der US-Botschaft erkl├Ąrte, dass die USA die inl├Ąndische Produktion medizinischen Materials deutlich hochgefahren habe und gleichzeitig ├ťberangebote anderer L├Ąnder aufkaufe, um den eigenen Bedarf zu decken. Die US-Regierung werde aber Ma├čnahmen gegen Wucherpreise und gegen Gesch├Ąftemacherei mit der Pandemie ergreifen.

Im Interview mit dem ZDF-"Morgenmagazin" verteidigte Geisel au├čerdem die strengen Ausgangsbeschr├Ąnkungen im Kampf gegen das Coronavirus. "Es ist nach wie vor so, dass die Infektionsgeschwindigkeit zu gro├č ist." Der Berliner Senat gehe aber verantwortungsvoll mit den Einschr├Ąnkungen um und werde sie alle zwei Wochen ├╝berpr├╝fen. "Wir k├Ânnen nicht endlos diese Situation fortsetzen", sagte der SPD-Politiker. Er erwarte daher eine stufenweise Lockerung "im Laufe des Mai". Klar sei aber auch, dass wir "nicht weitermachen k├Ânnen, wie wir im Februar aufgeh├Ârt haben".

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