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Beirut: Retter sehen keine Anzeichen fĂŒr Überlebenden

Von dpa
Aktualisiert am 06.09.2020Lesedauer: 2 Min.
RettungskrĂ€fte haben in Beirut bei der Suche nach einem vermeintlichen Überlebenden niemanden gefunden.
RettungskrĂ€fte haben in Beirut bei der Suche nach einem vermeintlichen Überlebenden niemanden gefunden. (Quelle: Hassan Ammar/AP/dpa./dpa)
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Beirut (dpa) - Das Wunder von Beirut ist ausgeblieben: Nach drei Tagen Hoffen und Bangen haben die RettungskrĂ€fte keine Hoffnung mehr, einen weiteren Überlebenden der Explosionskatastrophe zu finden.

Unter den TrĂŒmmern eines eingestĂŒrzten Hauses gebe es "aus technischer Sicht" keine Anzeichen fĂŒr Leben mehr, sagte der Leiter des chilenischen Rettungsteams "Topos" ("MaulwĂŒrfe"), Francisco Lermanda, in der libanesischen Hauptstadt vor Journalisten. RettungskrĂ€fte seien durch einen Tunnel in das GebĂ€ude gestiegen. Es könne ausgeschlossen werden, dass dort jemand sei.

Die fieberhafte Suche nach einem VerschĂŒtteten hatte am Donnerstag begonnen - fast einen Monat nach der verheerenden Explosion im Hafen. Die chilenischen Retter entdeckten mit OrtungsgerĂ€ten und ihrem Suchhund "Flash" Hinweise auf einen Überlebenden. Sie konnten unter den TrĂŒmmern unter anderem mehrfach schwache Atemsignale ausmachen.

Beirut hielt in der Hoffnung auf ein Wunder den Atem an. StĂŒck fĂŒr StĂŒck rĂ€umten die EinsatzkrĂ€fte vor allem mit Schaufeln und HĂ€nden die TrĂŒmmer weg. Weil das GebĂ€ude weiter einzustĂŒrzen drohte, kamen sie nur langsam voran. "Wir können keine schweren GerĂ€te benutzen, weil wir einen totalen Zusammenbruch befĂŒrchten", sagte der Chef des libanesischen Zivilschutzes, George Abu Musa, im Sender LBCI.

Allerdings schwand die Hoffnung nach und nach immer mehr, da die Retter keine weiteren Hinweise auf einen Überlebenden finden konnten. Am Abend kletterten zwei Mitglieder des chilenischen Teams durch einen Tunnel in das Innere des GebĂ€udes, ohne etwas zu entdecken.

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Die OrtungsgerĂ€te seien Ă€ußerst sensibel und könnten minimale Atmung erkennen, sagte Lermanda. So sei am Vortag eine Ausatmung entdeckt worden. Allerdings habe sich spĂ€ter herausgestellt, dass diese vom eigenen Rettungsteam gestammt habe. Unter den TrĂŒmmern könnte noch ein Toter sein, 95 Prozent des GebĂ€udes seien aber ĂŒberprĂŒft worden.

Das einst dreistöckige GebĂ€ude mit einer Bar im Erdgeschoss liegt nur wenige Hundert Meter von der Explosionsstelle entfernt. Bei der schweren Detonation stĂŒrzten die oberen Stockwerke fast völlig ein.

Bei der Explosionskatastrophe am 4. August waren mindestens 190 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 6000 verletzt worden. Der Hafen und große Teile der umliegenden Wohngebiete wurden massiv zerstört. Bis zuletzt wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums noch sieben Menschen vermisst.

Viele Libanesen feierten die chilenischen Retter und ihren Suchhund in den vergangenen Tagen als Helden und kritisierten zugleich die eigene Regierung, weil an der Stelle nicht frĂŒher gesucht worden war. Die TrĂŒmmer hĂ€tten sofort nach der Explosion beseitigt werden mĂŒssen, weil das GebĂ€ude stark zerstört worden sei, sagte der beteiligte Ingenieur Assad. "Das Bizarre dieser ganzen Geschichte ist, dass wir einen Hund brauchten, um den Schutt wegzurĂ€umen. Wir haben nichts gemacht. Der Hund hat sich ĂŒber das ganze System lustig gemacht."

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