Sie sind hier: Home > Panorama >

Madrid: Spaniens Hauptstadt Madrid versinkt im Schnee-Chaos

Sturm sorgt für Spaß und Chaos  

Spaniens Hauptstadt Madrid versinkt im Schnee

09.01.2021, 13:52 Uhr | dpa

Spanier kämpfen mit Kälterekord

Es ist die tiefste jemals registrierte Temperatur. Neben der Rekordkälte sorgt Sturmtief «Filomena» im Sonnenland Spanien für viel Schnee und teilweise auch für Chaos. (Quelle: dpa)

Sturmtief "Filomena": Schnee und Rekordtemperaturen sorgen in Spanien und Madrid teilweise für Chaos. (Quelle: dpa)


Autoleere Straßen, Spanier auf Langlaufskiern in ihrer Hauptstadt: Ein Sturm hat für die heftigsten Schneefälle in der Region seit vielen Jahren gesorgt.

Das Sturmtief "Filomena" sorgt in Madrid und anderen Teilen Spaniens mit starken Schneefällen gleichzeitig für Spaß und Chaos. Während die "Madrileños" sich am Samstag überall auf den nahezu autoleeren Straßen der Hauptstadt laut lachend ungewöhnliche Schneeballschlachten lieferten und zum Teil auch auf Langlaufskiern unterwegs waren, gab der größte Flughafen Spaniens die Einstellung des Betriebs für den ganzen Tag bekannt. In den Regionen, in denen es keinen Schnee gab, brachte "Filomena" Unwetter, starke Windböen, Dauerregen und hohe Wellen.

Seit Freitagvormittag fielen in Madrid ununterbrochen dicke weiße Flocken vom Himmel. Der starke Schneefall sollte dort am Samstag erst gegen Mitternacht aufhören. Seit Freitagabend und noch bis Samstagabend galt in der Hauptstadt und auch in zahlreichen anderen Regionen des Landes die höchste Alarmstufe Rot. "Das ist der bisher heftigste Schneefall des Jahrhunderts in Madrid. Ähnliches hatte es zuletzt im März 1971 und Februar 1984 gegeben", sagte der Sprecher des Wetterdienstes AEMET, Rubén del Campo.

Im Video oben oder hier sehen Sie das Ausmaß der Schneemassen.

Soldaten helfen eingeschneiten Autofahrern

Chaos an den Flughäfen der Hauptstadt. (Quelle: Reuters/Susana Vera)Chaos an den Flughäfen der Hauptstadt. (Quelle: Susana Vera/Reuters)

Am Freitagabend waren in Madrid bereits mehrere Flüge ausgefallen. Die Madrider S-Bahn stellte den Betrieb bis auf Weiteres ein, die Eisenbahngesellschaft Renfe strich am Samstag die meisten Verbindungen. Zudem wurden einige Landstraßen und die Autobahnringe der Hauptstadt M-30 und M-40 gesperrt. Die Militärische Nothilfeeinheit UME musste nach eigenen Angaben seit Freitagabend mit 147 Soldaten und 66 Fahrzeugen mehrfach ausrücken, um im Schnee stehen gebliebenen Autofahrern zu helfen oder umgestürzte Bäume zu beseitigen.

Notfälle mit Verletzten oder Toten gab es nach Medienberichten bisher nicht. Eine schlechte Nachricht gab es derweil für die Fans von Atlético Madrid: Das Heimspiel des Liga-Tabellenführers gegen Athletic Bilbao wurde wegen des Winterwetters abgesagt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

baurtchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal