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So viel Impfstoff bekommt Deutschland im April geliefert

Von afp, cck

Aktualisiert am 05.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Impfdosen von Biontech: Sie machen einen L├Âwenanteil an den Vakzinen aus, die Deutschland im April bekommt.
Impfdosen von Biontech: Sie machen einen L├Âwenanteil an den Vakzinen aus, die Deutschland im April bekommt. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Im laufenden Monat erh├Ąlt Deutschland so viel Impfstoff wie nie zuvor. Laut Gesundheitsminister Spahn wird die Impfkampagne damit massiv an Geschwindigkeit gewinnen.

Im April erwartet Deutschland so viele Impfdosen wie nie zuvor. Die Hersteller liefern im laufenden Monat laut Prognosen des Gesundheitsministeriums mehr als 16 Millionen Impfdosen. Das sind mehr Dosen als seit Start der Impfkampagne im Dezember verimpft worden sind.

Minister Jens Spahn (CDU) macht Hoffnung, dass die Impfkampagne damit massiv an Geschwindigkeit gewinnen wird. Bis Ende des Monats k├Ânnten rund 20 Prozent der Bev├Âlkerung die erste Impfdosis erhalten haben, sagte Spahn am Montag beim Besuch in einem Berliner Impfzentrum. Bis Ende M├Ąrz seien aufgrund der Impfstoff-Knappheit lediglich etwa zehn Prozent der Deutschen gegen das Coronavirus geimpft worden, "wir werden die n├Ąchsten zehn Prozent jetzt in einem Monat schaffen k├Ânnen".

Erste Lieferungen von Johnson & Johnson

Der L├Âwenanteil stammt von Biontech und Pfizer. Das deutsche und das US-Unternehmen liefern gemeinsam mehr als zehn Millionen Einheiten. Von Astrazeneca werden mehr als 3,8 Millionen Dosen erwartet, von Moderna mindestens eine Million. Zudem liefert nun auch Johnson & Johnson. Das Vakzin von dem US-Unternehmen war am 11. M├Ąrz zugelassen worden. In den Kalenderwochen 15 und 17 sollen insgesamt mehr als 700.000 Dosen geliefert werden. Das besondere bei dem Vakzin: Eine Impfdosis reicht f├╝r den vollen Schutz gegen das Coronavirus.

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Neben den Lieferungen an die Bundesl├Ąnder ist im April auch ein fester Anteil f├╝r die Arztpraxen vorgesehen. In der Kalenderwoche 14 etwa erhalten die Praxen laut Prognosen mehr als 940.000 Impfdosen, in der darauffolgenden Woche etwas mehr als eine Million.

Spahn: Impfen verhindert nicht dritte Welle

Allerdings warnte Spahn auch, dass das Impfen nicht die dritte Welle verhindern werde. Kontaktbeschr├Ąnkungen seien weiterhin erforderlich, insbesondere angesichts der Ausbreitung der ansteckenderen Varianten des Coronavirus. Spahn verwies dabei auch auf die Lage auf den Intensivstationen, wo die Belegung von Betten durch Covid-Patientinnen und -Patienten wieder deutlich ansteigt.

Laut dem Register der Vereinigung der Intensivmediziner (Divi) stieg die Zahl der Corona-Infizierten, die auf Intensivstationen behandelt werden, ├╝ber das Osterwochenende auf mehr als 4.000. Davon wurden rund 55 Prozent invasiv beatmet.

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Spahn machte sich erneut stark f├╝r Erleichterungen bereits geimpfter Menschen. Es gehe darum, vollst├Ąndig Geimpfte so behandeln zu k├Ânnen wie negativ Getestete. Abstandsregeln, Hygiene oder medizinische Schutzmasken seien f├╝r negativ Getestete wie f├╝r vollst├Ąndig Geimpfte weiterhin notwendig. "Niemand hat mehr oder weniger M├Âglichkeiten als jemand anders, solange klargestellt ist, dass das Infektionsrisiko reduziert ist durch Testung oder Impfungen."

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