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RKI-Präsident Wieler: Coronavirus "lässt sich nicht ausrotten"

Von dpa
Aktualisiert am 19.04.2021Lesedauer: 1 Min.
Lothar Wieler: Der RKI-Präsident schaut mit Sorge in die Zukunft.
Lothar Wieler: Der RKI-Präsident schaut mit Sorge in die Zukunft. (Quelle: Michael Kappeler/dpa-bilder)
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Auch nach Ende der Pandemie wird das Coronavirus wohl weiterexistieren. Zu diesem Schluss kommt der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler. Doch nicht nur deswegen schaut er mit Sorge in die Zukunft.

Die Menschheit muss sich nach Ansicht des Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, auf ein dauerhaftes Leben mit Corona einstellen. "Ein Virus, das eine Menge Tierarten infizieren kann, das lässt sich nicht ausrotten", sagte Wieler anlässlich des 127. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Stuttgart. Generell müsse man Tierhaltung und Tierhandel in den Griff kriegen, sagte der Tierarzt mit Blick auf die Ausbreitung von Krankheiten. Gerade der illegale Tierhandel sei ein Problem.

Wieler warnte auch vor den Folgen des Klimawandels. Schäden wie Hitzestress, Probleme mit psychosozialer Gesundheit, Hautkrebs nähmen schon jetzt zu, führte er aus. Aber auch von Tieren wie etwa Mücken und Zecken übertragene Krankheiten würden in Folge von veränderten Biotopen und weniger Artenvielfalt häufiger. Probleme erwarte er zudem, wenn der Klimawandel die Versorgung mit Trinkwasser erschwere. Auch eine verminderte Qualität von Badegewässern führte Wieler als Beispiel an. Dies führe etwa zu Magen-Darm-Problemen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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