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Corona auf Mallorca: Mann infiziert 22 Menschen absichtlich mit Covid-19

"Werde euch alle anstecken"  

Mann infiziert auf Mallorca 22 Menschen mit Coronavirus

24.04.2021, 18:54 Uhr | AFP

Corona auf Mallorca: Mann infiziert 22 Menschen absichtlich mit Covid-19. Mallorca: Auf der Insel hat ein Mann offenbar durch Fahrlässigkeit mehrere andere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Mallorca: Auf der Insel hat ein Mann offenbar durch Fahrlässigkeit mehrere andere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Trotz Corona-Symptomen und einem noch ausstehenden Testergebnis ist ein Mann auf Mallorca zur Arbeit und ins Fitnessstudio gegangen. 22 Menschen infizierten sich durch ihn. Nun wurde er festgenommen.

Auf Mallorca ist ein Inselbewohner wegen des Vorwurfs der Körperverletzung festgenommen worden, nachdem er trotz Corona-Symptomen zur Arbeit sowie ins Sportstudio gegangen war und mindestens 22 Menschen infiziert haben soll. Wie die spanische Polizei am Samstag mitteilte, gingen die Ermittlungen auf einen Corona-Ausbruch in der Stadt Manacor Ende Januar zurück. Demnach hatte der Mann typische Corona-Symptome, machte einen PCR-Test und ging aber noch vor dem Vorliegen des Ergebnisses zurück zur Arbeit und in sein Sportstudio.

Die Arbeitskollegen berichteten der Polizei, dass der Mann trotz Aufforderung, nach Hause zu gehen und obwohl er über 40 Grad Fieber hatte, einfach an seinem Arbeitsplatz geblieben sei. Er habe sogar absichtlich seine Maske herabgezogen, als er hustete, und habe gesagt: "Ich werde euch alle mit Corona anstecken."

Nach seinem positiven PCR-Testergebnis seien auch die Kontaktpersonen getestet worden: Am Arbeitsplatz hatte er demnach fünf Kollegen angesteckt, die ihrerseits Familienangehörige infizierten, darunter drei Kleinkinder. Im Sportstudio hatte er laut Polizei drei Menschen angesteckt, die ebenfalls Familienmitglieder ansteckten. Von ihnen musste glücklicherweise niemand ins Krankenhaus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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