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Hendrik Streeck: "Das war ein fatales Signal"

Von dpa, lw

Aktualisiert am 23.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Hendrik Streeck: Der Virologe blickt mit Zuversicht auf den Sommer.
Hendrik Streeck: Der Virologe blickt mit Zuversicht auf den Sommer. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
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Irgendwann wird sich jeder mit dem Coronavirus infizieren, meint der Virologe Hendrik Streeck. Es sei unklar, wie sich das Virus entwickelt. Kritik übt er an der vorherigen Regierung.

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck geht davon aus, dass sich jede und jeder in seinem Leben mit Corona infizieren wird. "Jeder muss sich darauf vorbereiten, in seinem Leben doch mal positiv auf Corona getestet zu werden", sagte Streeck der Nachrichtenagentur dpa. "Wir müssen uns – so glaube ich – damit abfinden, dass jeder in Deutschland mit dem Virus in den nächsten Jahren immer mal wieder in Kontakt kommen wird."


Diese bekannten Forscher sitzen im neuen Expertenrat

Prof. Dr. Christian Drosten: Der Chefvirologe der Berliner Charité zählt zu den bekanntesten Gesichtern seit der Corona-Pandemie. Drostens Forschungsschwerpunkte sind neu auftretende Viren – insbesondere mit Coronaviren kennt sich der Virologe seit Jahren aus. Sein Wissen teilt er regelmäßig im NDR-Podcast "Coronavirus-Update".
Prof. Dr. med. Christian Karagiannidis: Er ist Geschäftsführender Oberarzt der Lungenklinik Köln-Merheim und Leiter des dortigen Ecmo-Zentrums. Außerdem ist er wissenschaftlicher Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN).
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Doch Streeck betonte: Bei Genesenen und Geimpften sollten, insbesondere im Sommer, keine großen Probleme auftreten – auch wenn nicht jeder schwere Verlauf verhindert werden könne. "Eine Infektion nach einer Impfung stellt die Immunantwort gegen das Virus auf eine noch breitere Basis. Das soll kein Aufruf dazu sein, sich zu infizieren", so Streeck.

Hendrik Streeck (44) ist Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn. Seine medizinische Laufbahn begann er an der Charité in Berlin. Eines seiner Spezialgebiete ist die HIV-Forschung. In der Corona-Pandemie wurde er als Virologe deutschlandweit bekannt und zu einem oft befragten Experten. 2021 veröffentlichte er das Buch "Unser Immunsystem".

"Das war ein falsches Signal"

Der Virologe kritisierte in dem Interview die Kommunikation der Regierung bezüglich des Impfens: "Ich glaube in der Tat, dass wir uns unzureichend auf Herbst und Winter vorbereitet haben. Mit der Impfung kam das Gefühl auf, dass die Pandemie vorbei ist. Das wurde auch so kommuniziert. Die Botschaft war: Lass dich impfen, dann ist Corona für dich vorüber. Das war ein fatales Signal." Es sei nicht klargemacht worden, dass auch Geimpfte noch in der Pandemie sind. Es habe mehr Wahl- als Impfwerbung gegeben.

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Wie sich die Omikron-Variante entwickeln wird, ist dem Virologen zufolge schwer vorherzusagen. "Wir lernen das Virus immer noch kennen", sagte Streeck. "Dass bei Omikron nun so viele Veränderungen auf einmal entstanden sind, deutet darauf hin, dass wir auch noch weitere Veränderungen des Virus sehen werden."

Streeck blickt zuversichtlich auf den Sommer

Mit Blick auf die wärmeren Monate zeigte sich Streeck zuversichtlich. Man werde einen ruhigen Sommer haben, die Zahlen würden im März oder April wieder deutlich fallen. Die kälteren Monate hingegen werden uns dem Virologen zufolge weiterhin vor Herausforderungen stellen: "Wir werden erst mal weiterhin unsere Wellen haben in den Herbst- und Wintermonaten. Wie die genau aussehen werden, hängt von vielen Faktoren ab, etwa von den Varianten, die noch kommen."

Man müsse einen Sommerreifen- und Winterreifenmodus entwickeln. "Im Sommer lässt sich entspannter mit vielen Dingen umgehen, im Herbst oder Winter sind Masken oder ähnliche Schutzmaßnahmen wichtig – das muss ins Bewusstsein", so Streeck. Er könne unmöglich vorhersagen, wie der nächste Winter aussehen wird.

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