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Francesco Schettino zu 16 Jahren Haft verurteilt

Von dpa, afp, ap
Aktualisiert am 11.02.2015Lesedauer: 2 Min.
Francesco Schettino, der KapitÀn des havarierten Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia.
Francesco Schettino, der KapitÀn des havarierten Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia. (Quelle: /ap-bilder)
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Drei Jahre nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" mit 32 Toten ist KapitĂ€n Francesco Schettino zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter im italienischen Grosseto befanden den 54-JĂ€hrigen der fahrlĂ€ssigen Tötung fĂŒr schuldig. Schettino selbst war bei der UrteilsverkĂŒndung nicht anwesend.

Schettino habe Fieber, erklĂ€rten seine AnwĂ€lte. Die Verteidiger kĂŒndigten zudem Berufung an. Verurteilte mĂŒssen in Italien in der Regel nicht ins GefĂ€ngnis, bevor die Berufung durch ist.


Foto-Serie: Das Innere der Costa Concordia

Die "Costa Concordia" lag nach ihrer Havarie ĂŒber zwei Jahren vor der italienischen KĂŒste. Entsprechend bedrĂŒckend sind die Bilder, die nach der Bergung an Bord des ehemaligen Kreuzfahrtschiffs entstanden sind.
Einige Bereiche des Luxusdampfers sehen noch weitgehend intakt aus...
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Zwölf Deutsche unter den Opfern

Das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" war am 13. Januar 2012 mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und gekentert. Unter den Toten waren zwölf Deutsche.

Obduktionen der Toten hatten ergeben, dass die meisten Opfer an Bord ertranken oder bei der chaotischen, verspÀtet eingeleiteten Evakuierung in den Tod sprangen.

Die Verteidigung hatte erklĂ€rt, nicht nur der KapitĂ€n, sondern auch andere Besatzungsmitglieder hĂ€tten Fehler begangen. Die Staatsanwaltschaft habe sich in ihrer Anklage auf eine Person konzentriert, aber nicht auf Fakten. Auch technische MĂ€ngel mĂŒssten in Betracht gezogen werden. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete Schettino dagegen als "unbesonnenen Idioten" und forderte 26 Jahre Haft.

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Einziger Angeklagter in Mammutprozess

Schettino hatte sich nach dem UnglĂŒck zuerst selbst gerettet, bevor die Evakuierung abgeschlossen war. Schettino war der einzige Angeklagte in dem Mammutprozess und stand seit eineinhalb Jahren vor Gericht.

Der KapitĂ€n hatte sich vor der Verurteilung noch einmal unter TrĂ€nen verteidigt. "Mein Kopf wurde geopfert, um wirtschaftliche Interessen zu schĂŒtzen", beklagte der 54-JĂ€hrige in seinen Schlussworten. Er sei in den Medien falsch dargestellt worden. "An diesem 13. Januar 2012 bin auch ich zum Teil gestorben", sagte er.

Wegen der Kollision selbst sei niemand umgekommen, sondern wegen Problemen, die jenseits seiner Kontrolle gewesen seien, sagte Schettino.

So habe ein Steuermann seine Befehle vor und nach der Kollision vermasselt. Zudem hĂ€tten einige Seeleute nicht fließend Englisch oder Italienisch beherrscht.

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  • Josephin Hartwig
Von Josephin Hartwig, Brandenburg an der Havel
FieberItalienKreuzfahrtschiff
Justiz & KriminalitÀt




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