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Wien: Haftstrafen nach Gruppenvergewaltigung einer Deutschen

Acht Männer in Wien verurteilt  

Haftstrafen nach Gruppenvergewaltigung einer Deutschen

02.03.2017, 18:32 Uhr | dpa, AP

Wien: Haftstrafen nach Gruppenvergewaltigung einer Deutschen. Acht Männer sind in Wien wegen Vergewaltigung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. (Quelle: AP/dpa)

Acht Männer sind in Wien wegen Vergewaltigung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. (Quelle: AP/dpa)

In Österreich sind acht Männer zu mehrjährigen Haftstrafen wegen der Gruppenvergewaltigung einer Deutschen verurteilt worden. Die befreundeten Iraker im Alter zwischen 22 und 48 Jahren nutzten laut Gericht den wehrlosen Zustand einer betrunkenen jungen Frau aus Niedersachsen zum Jahreswechsel 2015/16 aus.

Das Landgericht Wien verurteilte die Asylbewerber zu neun bis 13 Jahren Haft. Ein Mann wurde freigesprochen. Alle kündigten Berufung an.

Selfies von der Vergewaltigung

Nur einer der Angeklagten zeigte Reue und legte ein Geständnis ab. Andere Männer behaupteten, gar nicht dabei gewesen zu sein oder einvernehmlichen Verkehr mit der damals 28-Jährigen gehabt zu haben.

An der Tat der befreundeten und teils auch verwandten Männer bestand aufgrund der DNA-Spuren aber kein Zweifel. Die Männer, darunter ein verheirateter Vater und sein Sohn, hatten auch Selfies mit dem Opfer gemacht. Ihre starke Alkoholisierung trübte laut einem Gutachter die Zurechnungsfähigkeit der Männer jedenfalls nicht.

Wehrlosigkeit des Opfers brutal ausgenutzt

Die Frau war an Silvester 2015 in eine Wohnung in Wien gebracht worden, in der die Männer sie nacheinander sexuell missbrauchten. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass die acht Iraker die Tatsache ausnutzten, dass die Frau viel getrunken hatte und nicht dazu in der Lage gewesen war, sich zu verteidigen.

Sie wachte schließlich am Neujahrsmorgen nackt auf und wurde noch zu einer Bushaltestelle gebracht. Passanten halfen schließlich der weinenden Frau. Das schwer traumatisierte Opfer leidet seither an psychischen Störungen. "Ich habe an nichts mehr Freude", sagt die junge Frau.

Die Iraker waren zwischen Mai und Dezember 2015 nach Österreich gekommen. Fünf von ihnen wurden als Flüchtlinge anerkannt.

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