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Köln: Vater lässt Frau und Kind bei versuchtem Bankraub Schmiere stehen

Versuchter Bankraub  

Mann lässt Frau und Kind Schmiere stehen

08.10.2017, 16:03 Uhr | dpa

Köln: Vater lässt Frau und Kind bei versuchtem Bankraub Schmiere stehen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, nachdem er auf den Gestank von brennendem Metall aufmerksam wurde.  (Quelle: dpa/Patrick Pleul/Symbolbild)

Ein Zeuge alarmierte die Polizei, nachdem er auf den Gestank von brennendem Metall aufmerksam wurde. (Quelle: Patrick Pleul/Symbolbild/dpa)

In Köln hat ein Mann versucht, den Tresor einer Bank aufzubrechen. Vor der Eingangstür standen dessen Frau und der elfjährige Sohn Schmiere.

Der Gestank von heißem Metall machte in der Nacht zu Sonntag einen Zeugen aufmerksam. Er sah, dass jemand Schmiere stand und wählte den Notruf. Die Beamten rückten mit einem Diensthund an und nahmen den polizeibekannten 32-Jährigen fest. Er hatte ein vergittertes Kellerfenster der Bank aufgeschnitten und versucht, einen Tresor mit einem Winkelschleifer zu öffnen.

Vor dem Gebäude trafen die anrückenden Polizisten die 27 Jahre alte Ehefrau des Täters und den elfjährigen Sohn des Paares an. Sie erzählte, mit ihrem Mann verabredet zu sein, gab sich aber ansonsten völlig ahnungslos. Auf dem Handy des Elfjährigen fanden die Polizisten allerdings eine recht eindeutige Nachricht des Mann in der Bank: Er könne wegen eines Hundes nicht aus dem Loch krabbeln.

Der Vater sollte einem Haftrichter vorgeführt werden. Auf die Mutter kommt laut Polizei ein Strafverfahren zu. Und: "Das Jugendamt wird über nächtlichen Aktivitäten der Familie in Kenntnis gesetzt."

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