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Japans Küstenwache sucht nach vermisster Insel – im Ozean versunken?

Im Ozean versunken?  

Japans Küstenwache sucht nach vermisster Insel

03.11.2018, 12:49 Uhr | AFP

Japans Küstenwache sucht nach vermisster Insel – im Ozean versunken?. Patrouille: Die japanische Küstenwache prüft nun auch den Verbleib der vermissten Insel. (Archivbild) (Quelle: imago images/Manngold)

Patrouille: Die japanische Küstenwache prüft nun auch den Verbleib der vermissten Insel. (Archivbild) (Quelle: Manngold/imago images)

Japan vermisst eine unbewohnte Insel im Norden des Landes. Die Küstenwache prüft nun, ob das Eiland tatsächlich im Ozean verschwunden ist. 

Dem Inselstaat Japan ist offenbar ein Stück seines Territoriums abhanden gekommen. Vermisst wird eine unbewohnte Insel im Norden des Landes: Das kleine Eiland namens Esambe Hanakita Kojima sei nicht mehr auffindbar, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Eine genaue Untersuchung solle nun prüfen, ob die Insel im Ozean versunken ist. In diesem Fall gäbe es Auswirkungen auf die Größe von Japans Hoheitsgewässern im Pazifik.

Die kleine Insel war erst 1987 von Japans Küstenwache offiziell erkundet und registriert worden. Ihre Fläche wurde nie genau vermessen, ihre höchste Erhebung ragte 1,40 Meer über den Meeresspiegel – zumindest war das früher so.

Japan könnte winzigen Teil seiner Hoheitsgewässer verlieren

"Es ist nicht undenkbar, dass so eine kleine Insel einfach von den Elementen zerrieben wird", sagte der Sprecher der Küstenwache. Der Verlust des Eilands könnte "Japans Hoheitsgewässer ein winziges bisschen betreffen". In wie weit das Hoheitsgebiet geschrumpft sei, müsse noch bemessen werden.

Japans Lage in einer Vulkan- und Erdbebenregion führt dazu, dass das Land nicht nur gelegentlich Territorium verliert, sondern auch welches hinzugewinnt. Im Jahr 2015 erhob sich ein 300 Meter langer Landrücken aus dem Meer und schloss sich der Insel Hokkaido an. Zwei Jahre zuvor hatte sich im Süden des Landes eine kleine Vulkaninsel gebildet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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