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Nahverkehrsprojekt "Veronika": Forscher vernetzen Bus, Bahn und Ampel in Kassel

Nahverkehrsprojekt "Veronika"  

Forscher vernetzen Bus, Bahn und Ampel in Kassel

05.12.2019, 12:47 Uhr | dpa

Nahverkehrsprojekt "Veronika": Forscher vernetzen Bus, Bahn und Ampel in Kassel. Ein mit dem Verkehrslenkungssystem "Veronika" vernetzter Bus fährt auf der Teststrecke.

Ein mit dem Verkehrslenkungssystem "Veronika" vernetzter Bus fährt auf der Teststrecke. Foto: Uwe Zucchi/dpa. (Quelle: dpa)

Kassel (dpa) - Wissenschaftler haben in Kassel erfolgreich die Vernetzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Einsatzfahrzeugen und Ampeln getestet.

Gesamtprojektleiter Robert Hoyer von der Universität Kassel sagte am Donnerstag: "Wir haben einen Prototypen, wir zeigen, dass es geht". Das Projekt "Veronika" soll in der hessischen Stadt Straßenbahnen, Busse und Rettungswagen effizienter und sicherer machen. Durch einen Datenaustausch bekommen diese Fahrzeuge möglichst präzise grünes Licht an Ampeln. Das spare Kraftstoff und Zeit und verringere den Schadstoffausstoß.

Veronika steht für "Vernetztes Fahren des öffentlichen Nahverkehrs in Kassel". 15 Ampeln, zehn Busse und fünf Straßenbahnen wurden mit Systemen für einen Datenaustausch ausgestattet. Der Computer rechnet dann während der Fahrt aus, wann ein Fahrzeug eine Kreuzung erreicht. Drei Jahre wurde die Technik den Angaben zufolge entwickelt und auf öffentlichen Straßen erprobt. Das Bundesverkehrsministerium förderte "Veronika" mit 2,6 Millionen Euro.

Auch wenn die Finanzierung von "Veronika" ausläuft, will die Universität Kassel das Projekt weiter betreiben und die Ergebnisse auswerten, hieß es. Die Stadt Kassel will bis 2023 das Stadtgebiet großflächig mit der neuen Technik ausstatten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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