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Südkorea startet erste selbstgebaute Rakete – mit Problemen

"Unvollendete Mission"  

Südkorea startet erste selbstgebaute Rakete – mit Problemen

21.10.2021, 13:19 Uhr | dpa

Südkorea startet erste selbstgebaute Rakete – mit Problemen. Trägerrakete "Nuri" in Südkorea: Die in Korea entwickelte Rakete startete am Donnerstag. (Quelle: dpa/KOREA POOL)

Trägerrakete "Nuri" in Südkorea: Die in Korea entwickelte Rakete startete am Donnerstag. (Quelle: KOREA POOL/dpa)

Südkorea hat seine erste selbstentwickelte Rakete in die Erdumlaufbahn geschickt. Dort aber kam der Rückschlag: Die Mission konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden.

Südkoreas ambitioniertes Raumfahrtprogramm hat eine große Hürde genommen und erstmals eine komplett selbstentwickelte Weltraumrakete ins All geschickt. Die dreistufige "Nuri"-Rakete hob am Donnerstag vom Raumfahrtzentrum Goheung ab und erreichte binnen weniger Minuten ihre angestrebte Höhe von 600 Kilometern. Südkoreanische Fernsehsender hatten den Start live übertragen.

Allerdings gelang es ihr dann nicht, die 1,5 Tonnen schwere Satelliten-Attrappe wie geplant in die Erdumlaufbahn zu bringen, wie Präsident Moon Jae-in mitteilte. 

Der Start und alle drei Antriebsstufen der Rakete hätten funktioniert, sagte Moon. Auch das Absetzen der Fracht sei geglückt. "Die Satelliten-Attrappe in den Orbit zu bringen, bleibt eine unvollendete Mission", fügte der Staatschef dann jedoch hinzu. 

Korea will Satelliten und Sonden in Umlauf bringen

Bei der 200 Tonnen schweren Rakete handelt es sich um den sogenannten Typ "KSLV-II". Die Entwicklung der dreistufigen Rakete hatte rund ein Jahrzehnt gedauert, sie kostete umgerechnet rund 1,46 Milliarden Euro.

Die Regierung in Seoul plant als Teil ihres Weltraumprogramms in den kommenden Jahren unter anderem Kommunikationssatelliten und Mondsonden in Umlauf zu bringen.

Der Raketenstart war ursprünglich eine Stunde früher geplant, doch laut Angaben des Wissenschaftsministeriums gab es Verzögerungen bei der Inspektion der Ventile am Flugkörper.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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