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Giffey will mit echtem Klitschko sprechen

Von dpa
Aktualisiert am 28.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Giffey und Klitschko (Montage): Die Regierende Bürgermeisterin hatte sich mit ihrem Kiewer Amtskollegen zum Videotelefonat verabredet.
Giffey und Klitschko (Montage): Die Regierende Bürgermeisterin will nun mit dem echten Klitschko sprechen. (Quelle: Political-Moments/Cover-Images/imago)
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Beim Videogespräch hereingelegt: Berlins Bürgermeisterin sprach minutenlang mit einem Betrüger, der sich als Vitali Klitschko ausgegeben hatte. Nun will sie mit dem echten telefonieren

Nach einer Fake-Videoschalte am vergangenen Freitag will Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey nunmehr zeitnah mit ihrem echten Kiewer Kollegen Vitali Klitschko sprechen – und sich dabei zusätzlich gegen eine erneute Manipulation wappnen. Geplant sei ein Videoanruf, vor dem es einen wie auch immer gearteten Test auf Echtheit des Gesprächspartners geben werde, kündigte die SPD-Politikerin am Dienstag an. "Wir werden das ganz eng mit der (ukrainischen) Botschaft abstimmen." Angedacht sei das Gespräch noch vor ihrem Urlaub, also "in den nächsten Tagen" bis Mitte Juli, so Giffey. Verabredet sei, es auf deutsch zu führen.

Am vergangenen Freitag hatte Giffey per Video mit einer Person gesprochen, die zwar wie Klitschko aussah, aber nicht Klitschko war. Nach einiger Zeit waren ihr wegen verschiedener Fragen ihres Gegenübers Zweifel gekommen, ob sie mit dem echten Kiewer Bürgermeister verbunden war. Das Gespräch endete dann vorzeitig.

Offen bleibt, um welche Art der Manipulation es sich genau handelte und welches Motiv dahintersteckt. Die Berliner Senatskanzlei hatte am Freitag mitgeteilt, allem Anschein nach habe es sich um ein Deep Fake gehandelt. Dabei geht es um einen Medieninhalt, der mit Techniken künstlicher Intelligenz (KI) manipuliert wurde.

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Wir der Staatssekretär für Digitales, Ralf Kleindiek, nun sagte, könnte auch eine andere Manipulationstechnik ohne KI zum Einsatz gekommen sein, bei der Videoschnipsel zusammengesetzt werden. Das werde aber schwer zu ermitteln sein, weil keine Aufzeichnung des Videocalls existiere. Daniel Laufer, Redakteur beim ARD-Politmagazin Kontraste, hatte anhand eigener Analysen des vorliegenden Foto-Materials die Deep-Fake-These angezweifelt und auf die Möglichkeit eines sogenannten Shallow Fakes oder Cheap Fakes verwiesen.

Die Frage, welche Manipulationstechnik eingesetzt wurde, sei für sie "gar nicht so erheblich", sagte Giffey dazu. "Sondern erheblich ist, dass es letztendlich einen Diebstahl von Identität gab, und das dieser Identitätsdiebstahl zu Lasten eines Dritten ging, nämlich zu Lasten von Vitali Klitschko." Das sei in Deutschland strafbar.

Inzwischen wurde bekannt, dass auch die Bürgermeister von Wien, Madrid, Budapest und Warschau auf ähnliche Weise hereingelegt wurden wie Giffey. Die Berliner Regierungschefin sprach am Dienstag von einer völlig neuen Dimension. "Das bedeutet eine massive Veränderung von Kommunikation und von Prüfnotwendigkeiten, ob diejenigen, die an solchen Gesprächen teilnehmen, wirklich die sind, die sie vorgeben zu sein." Das habe Auswirkungen auf die Demokratie und "auf die Art, wie wir kommunizieren".

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