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RBB-Skandal: Berliner Messe-Chef Ecknig hört auf


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Berliner Messe-Chef Ecknig hört auf

Von dpa, pb

Aktualisiert am 30.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Martin Ecknig bei der Eröffnung der Internationalen Funkausstellung (Archivbild): Ein Gutachten empfiehlt seinen Rausschmiss.
Martin Ecknig bei der Eröffnung der Internationalen Funkausstellung (Archivbild): Ein Gutachten empfiehlt seinen Rausschmiss. (Quelle: Eibner/imago images)
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Personalie im RBB-Skandal: Der Chef der Berliner Messe hört auf – er war in die Affäre rund um die frühere Intendantin verwickelt.

Der Chef der Berliner Messe, Martin Ecknig, hört auf. Der Aufsichtsrat der Messe und Ecknig haben sich auf die Auflösung seines Vertrags als Vorsitzender der Geschäftsführung verständigt, wie die landeseigene Messe Berlin GmbH am Mittwochabend mitteilte.

Wie die Messe mitteilte, wurde der Personal- und Präsidialausschuss vom Aufsichtsrat beauftragt, unverzüglich ein Verfahren zur Neubesetzung der Geschäftsführer-Position einzuleiten.

Der bisherige Finanzchef Dirk Hoffmann übernimmt den Posten kommissarisch. Ende August sagte Ecknig der "Berliner Morgenpost" auf die Frage, ob er Fehler gemacht habe: "Das müssen andere beurteilen. Ich sage für mich: Nein, ich habe keine Fehler gemacht."

Eckning spielt Rolle im RBB-Skandal

Am Mittwochabend war zuvor noch bekannt geworden, dass ein internes Gutachten eine sofortige Freistellung des Managers empfohlen hatte. Ecknig soll sich den Juristen der beauftragten Kanzlei zufolge mehrere Verfehlungen geleistet haben. Unter anderem gehe es um einen strittigen Beratervertrag, der Ecknig mit der Affäre rund um die ehemalige RBB-Intendantin Patricia Schlesinger in Verbindung bringt, so "Business Insider".

Nutznießer des ohne offizielle Ausschreibung abgeschlossenen Vertrages sei Gerhard Spörl gewesen, Schlesingers Ehemann. Vermittelt haben soll laut dem Medium Wolf-Dieter Wolf, Messe-Aufsichtsratschef – und Leiter des Verwaltungsrats des RBB. In dieser Funktion sei er der Chefaufseher von Schlesinger gewesen, ein weiterer Eklat.

Parallel zu der Kanzlei ermittelt auch die Generalstaatsanwaltschaft. Im Fokus: die fristlos entlassene Intendantin Patricia Schlesinger, ihr Ehemann und ehemalige "Spiegel"-Journalist Gerhard Spörl sowie der zurückgetretene Senderchefkontrolleur Wolf-Dieter Wolf. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Untreue und Vorteilsannahme. Es gilt bis zur Aufklärung die Unschuldsvermutung. Schlesinger und Wolf wiesen die Vorwürfe zurück.

Ecknig ist erst seit Januar 2021 Vorsitzender der Geschäftsführung, davor war er Manager bei Siemens. Zum Portfolio der Messe gehören große international bekannte Veranstaltungen wie Internationale Grüne Woche, Tourismusmesse ITB und die Internationale Funkausstellung (IFA).

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Hintergrund zum Beitrag

Transparenzhinweis: Schlesingers Ehemann Gerhard Spörl schreibt als Kolumnist auch für t-online.

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