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Bushido gegen Arafat Abou-Chaker: Clanchef muss Rapper Millionen zahlen


Überraschend hartes Urteil gegen Clanchef

Von t-online, jse, mgr

Aktualisiert am 28.04.2023Lesedauer: 2 Min.
Clanchef Arafat Abou-Chaker beim Prozess in Berlin (Archivbild).Vergrößern des BildesClanchef Arafat Abou-Chaker beim Prozess in Berlin (Archivbild): Die Staatsanwaltschaft wirft dem 47-Jährigen unter anderem Freiheitsberaubung vor. (Quelle: Pool)
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Urteil im Prozess um Bushido und Clanchef Arafat Abou-Chaker: Dem Rapper stehen Millionen zu.

Clanchef Arafat Abou-Chaker muss 2,2 Millionen Euro an den Rapper Bushido bezahlen. Das bestätigte Gerichtssprecherin Anne Pietzcker t-online. Zuerst hatte "Bild" darüber berichtet. Gegen Abou-Chaker gebe es ein sogenanntes "Versäumnisurteil". Ein solches Urteil wird gefällt, wenn der Beklagte etwa nicht zur Gerichtsverhandlung erscheint oder keinen Antrag stellt.

Bushido hingegen sei extra für die Verhandlung von seinem neuen Wohnort Dubai nach Berlin angereist. Konkret muss der Ex-Manager 2.205.658,87 Euro nebst Zinsen an den 44-Jährigen zahlen, wie die Gerichtssprecherin mitteilte. Der Prozess gegen Abou-Chaker läuft bereits seit August 2020: Der beklagte Clanchef habe nun zwei Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen, sonst werde die Summe fällig.

Bushido hat sich damit erfolgreich gegen eine Klage seines früheren Geschäftspartners, eines Berliner Clanchefs, gewehrt. Dieser hatte nach Gerichtsangaben mehrere Rechnungen gestellt, mit denen er Anteile an den Einnahmen des Rappers verlangte. Dabei berief er sich nach Angaben von Bushidos Anwalt auf einen Vertrag, den das Gericht aber nicht anerkannte. Der Musiker reagierte auf die Forderung des Ex-Partners mit einer sogenannten Widerklage – und gewann.

Über Freiheitsberaubung wird in Berlin weiter verhandelt

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten unter anderem Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung, gefährliche Körperverletzung, Beleidigung und Untreue vor.

Zu den mutmaßlichen Taten soll es gekommen sein, nachdem Bushido die Beziehungen zu seinem Manager aufgelöst hatte. Ein Großteil der Vorwürfe basiert auf den Aussagen des Rappers, der auch Nebenkläger in dem Prozess ist. Ein Urteil ist nicht in Sicht. Zuletzt waren weitere Verhandlungstermine bis zum 26. Juli festgelegt. Aktuell wird noch immer um die Authentizität eines Tondokuments gestritten, das vor rund 14 Monaten aufgetaucht war.

Verwendete Quellen
  • Antwort der Gerichtssprecherin Anne Pietzcker auf t-online-Anfrage
  • bild.de: Clan-Boss muss 2,2 Millionen Euro an Bushido zahlen
  • Mit Material der dpa
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