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Berlin und Brandenburg: Verdi ruft zu Streiks im Einzelhandel auf


Berlin und Brandenburg
Verdi macht Druck mit Streikaufruf im Handel

Von t-online, fsa

24.11.2023Lesedauer: 1 Min.
Warnstreiks von Verdi (Archivbild): Im Handel gibt es einen erneuten Warnstreik.Vergrößern des BildesWarnstreiks von Verdi (Archivbild): Es gibt erneut Streikaufruf im Handel. (Quelle: Hanno Bode/imago images)
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Es drohen leere Regale und lange Schlangen an Black Friday und Cyber Monday: Verdi ruft zum Streik im Einzelhandel auf.

Die Gewerkschaft Verdi hat anlässlich des Rabatt-Tages Black Friday zu einem viertägigen Warnstreik im Einzelhandel aufgerufen. Es drohen im Einzelhandel in Berlin und Brandenburg längere Schlangen und leere Regale.

"Aufgerufen werden die Beschäftigten des Einzelhandels und vereinzelte Betriebe des Großhandels", teilte Verdi mit. Der Streik soll ab dem heutigen Freitag beginnen. Die geplante Arbeitsniederlegung betrifft sowohl den Black Friday als auch den Cyber Monday.

"Wenn die Unternehmen jetzt kein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, provozieren sie Streiks in der Weihnachtszeit", warnte Conny Weißbach, Verdi-Verhandlungsführerin für den Einzelhandel in Berlin-Brandenburg. In Berlin-Pankow ist für Freitagvormittag (10.30 Uhr) eine Streikkundgebung am Arnimplatz mit anschließender Demo zu den Schönhauser Arkaden geplant.

Forderungen und Reaktionen

Derzeit sind die Tarifverhandlungen im Einzelhandel festgefahren. Verdi fordert in der Tarifrunde für den Einzelhandel unter anderem 2,50 Euro mehr Gehalt und Lohn pro Stunde. Dies soll bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten gelten. Überdies will die Gewerkschaft ein Mindestentgelt von 13,50 Euro pro Stunde durchsetzen.

Die Arbeitgeber setzen im laufenden Tarifkonflikt des Einzelhandels nach einem Spitzengespräch mit Verdi auf eine rasche Einigung. Umfangreiche Streiks im Weihnachtsgeschäft, mit denen Verdi immer wieder gedroht hatte, sollen damit abgewendet werden.

"Das heutige Spitzengespräch mit Verdi macht Hoffnung auf eine baldige Lösung des Tarifkonflikts", teilte der Arbeitgeberverband HDE, Handelsverband Deutschland, nach dem Treffen am Freitag mit.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
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