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Berlin: Flüchtlinge in Turnhallen? Neuer Chef-Koordinator mit klarer Ansage


Flüchtlinge in Turnhallen? Neuer Koordinator mit klarer Ansage

Von dpa, pb

Aktualisiert am 29.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Albrecht Broemme (links), ist der neue Berliner Koordinator für Flüchtlingsangelegenheiten: Hier spricht er nach einer Senatssitzung mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU).Vergrößern des BildesAlbrecht Broemme (links), ist der neue Berliner Koordinator für Flüchtlingsangelegenheiten: Hier spricht er nach einer Senatssitzung mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU). (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa)
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Wo sollen die Flüchtlinge in Berlin künftig übernachten? Dafür muss ab sofort Albrecht Broemme eine Lösung finden. Zum Dienstantritt zeigt er sich entschlossen.

Albrecht Broemme gilt als erfahrener Krisenmanager – aber die Flüchtlingslage in der Hauptstadt ist auch für ihn eine große Aufgabe: Direkt an seinem ersten Arbeitstag räumte Berlins neuer Koordinator für Flüchtlingsangelegenheiten ein, vor erheblichen Herausforderungen zu stehen.

So muss Broemme etwa Ersatz für die rund 3.000 Plätze in Hostels und Hotels zu finden, in denen der Senat derzeit Geflüchtete unterbringt – denn das ist laut den dafür abgeschlossenen Verträgen nur noch bis zum nächsten Frühjahr möglich. "Es wird nicht einfach sein, dafür gute Lösungen zu finden", sagte der 70-Jährige am Dienstag in der RBB-"Abendschau".

Er wolle aber eins klarmachen: "Turnhallen kommen nicht infrage." Das gelte auch für Sportplätze. Und auch die Großunterkunft für Flüchtlinge in Tegel hat er im Blick: Diese sei ursprünglich nur als Drehkreuz gedacht gewesen. "Für Flüchtlinge mit einer Aufenthaltsdauer von ein paar Tagen. Und nichts anderes."

Broemme will auf Bezirke zugehen

Die Plätze in Tegel sollen deshalb künftig dezentral verteilt werden. Broemmes Plan: "Ich spreche erstmal mit dem Rat der Bezirksbürgermeister. Natürlich können wir das nur gemeinsam machen." Und er hofft: "Wenn die richtigen Leute miteinander reden, finden wir auch in Berlin Lösungen."

Broemme kündigte an, Ausflüchte nicht zu akzeptieren: "Wenn mir ein Bezirk sagt, da soll eine Schule gebaut werden, dann werde ich fragen, wann ist denn die Bebauung zu erwarten?", so der frühere Berliner Feuerwehrchef und ehemalige Präsident des Technischen Hilfswerks. "Wenn es heißt, da soll Wohnbebauung hin, werde ich fragen: Wollen wir nicht Flüchtlingshäuser bauen, die dann auch als Wohnbebauung genutzt werden können? So muss man herangehen."

Vor seiner neuen Aufgabe hatte Broemme die Unterbringung ukrainischer Kriegsflüchtlinge in Berlin koordiniert. Während der Corona-Pandemie hatte er 2020 den Aufbau des Corona-Notkrankenhauses auf dem Messegelände geleitet und danach den Aufbau der Impfzentren der Hauptstadt.

Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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