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Berlin: Israelischer Botschafter Ron Prosor bedrängt – Polizei ermittelt


Wegner: "Akzeptieren keinen Hass"
Israelischer Botschafter bedrängt: Berliner Polizei ermittelt

Von dpa
28.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Ron Prosor, Botschafter von Israel in der Bundesrepublik Deutschland (Archivbild): Er wurde in Berlin belästigt.Vergrößern des BildesRon Prosor, Botschafter von Israel in der Bundesrepublik Deutschland (Archivbild): Er wurde in Berlin belästigt. (Quelle: dts Nachrichtenagentur/imago-images-bilder)
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Bei einem privaten Termin soll der israelische Botschafter Ron Prosor in Berlin bedrängt worden sein. Nun schaltet sich die Polizei ein.

Die Berliner Polizei ermittelt zu einem Vorfall, bei dem propalästinensische Aktivisten den israelischen Botschafter in Berlin, Ron Prosor, bedrängt haben sollen. Das sagte eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage am Mittwoch.

Nach Medienberichten hatten mehrere Aktivisten Prosor bei einem privaten Termin abgefangen. Dabei sollen sie ihm unter anderem vorgeworfen haben, er habe Blut an den Händen. Auf einem in den sozialen Medien verbreiteten Video der Szene ist der Ruf "Ron Prosor, you can't hide, we charge you with genocide" zu hören (Ron Prosor, du kannst dich nicht verstecken. Wir klagen dich wegen Völkermords an).

Wegner: "Berlin akzeptiert keinen Hass und Hetze"

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sagte zu dem Vorfall: "Ich verurteile die Bedrohung von Botschafter Ron Prosor. Es ist absolut inakzeptabel, wenn Menschen aus Israel persönlich bedrängt und bedroht werden." Er sei froh, dass der Botschafter in Sicherheit sei. "Berlin akzeptiert keinen Hass und Hetze und wird gegen Antisemitismus in der Kultur, an den Universitäten und an jedem anderen Ort in Berlin vorgehen."

Details zu dem Vorfall nannte die Berliner Polizei nicht. Die Zeitung "B.Z." berichtete, es sei ein Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachtes auf eine Straftat eingeleitet worden. Auch dazu nannte die Polizei auf Nachfrage jedoch keine Details.

Israel wird von Kritikern vorgeworfen, im Kampf gegen die Hamas im Gazastreifen einen Genozid, also Völkermord, zu begehen. Israel weist den Vorwurf entschieden zurück. Die Angriffe werden als Selbstverteidigung nach der Terrorattacke der Hamas und anderer Extremisten auf Israel am 7. Oktober vergangenen Jahres gerechtfertigt. Dabei waren nach israelischen Angaben rund 1200 Menschen getötet und etwa 250 aus Israel entführt worden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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