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Berlin: Bombe am Alexanderplatz entschärft

Sperrungen aufgehoben  

Bombe aus Zweitem Weltkrieg am Alexanderplatz in Berlin entschärft

22.01.2020, 09:31 Uhr | t-online.de, dak, aj

Berlin: Bombe am Alexanderplatz entschärft. Eine deutsche Weltkriegsbombe mit russischem Zünder liegt auf einer Baustelle gegenüber vom Roten Rathaus: Der Blindgänger wurde bei Bauarbeiten gefunden. (Quelle: dpa/picture alliance/Paul Zinken)

Eine deutsche Weltkriegsbombe mit russischem Zünder liegt auf einer Baustelle gegenüber vom Roten Rathaus: Der Blindgänger wurde bei Bauarbeiten gefunden. (Quelle: picture alliance/Paul Zinken/dpa)

Mitten in Berlin ist bei Bauarbeiten eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Dienstagnacht hat es dann endlich eine Entwarnung gegeben. 

Die am Dienstagvormittag im Zentrum Berlins gefundene Weltkriegsbombe ist kurz nach Mitternacht von Spezialisten der Polizei entschärft worden. Das teilte die Polizei über Twitter mit. "Der Sperrkreis wird in Kürze aufgehoben. Wir werden gemeinsam mit allen Helfenden dafür sorgen, dass die Betroffenen schnellstmöglich in ihre Wohnungen zurückkehren können." Die 250 Kilogramm schwere Bombe sollte später abtransportiert werden.

Bauarbeiter hatten die Bombe am Dienstag in Berlin-Mitte gegen 11.30 Uhr entdeckt. Der Fundort am Alten Stadthaus in der Nähe des Roten Rathauses wurde wegen des Bombenfundes weiträumig abgesperrt.

 (Quelle: t-online.de) (Quelle: t-online.de)


In dem Bereich befinden sich unter anderem das Rote Rathaus, der Fernsehturm, die Senatsverwaltung für Inneres, Teile des Nikolaiviertels und mehrere Wohnhäuser und Hotels. Für die Entschärfung mussten alle Gebäude im Sperrkreis evakuiert werden. Betroffen davon waren rund 1.900 Bewohner von Wohnungen, Hotel- und Restaurantgäste, Angestellte in Büros und Verkäufer in Geschäften. Viele Menschen mussten sich in Notunterkünften aufhalten und konnten erst in der Nacht zurück in ihre Wohnungen.

S-Bahn-Verkehr wird unterbrochen – U-Bahn hält nicht

Während der Entschärfung wurde der Bahnverkehr zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Ostbahnhof eingestellt. Das hatte eine Sprecherin der S-Bahn der t-online.de-Redaktion mitgeteilt. Auch der BVG meldete einige Umleitungen auf Twitter.

Die Wasserschutzpolizei sperrte die Spree während der Entschärfung zwischen Jannowitz- und Rathausbrücke für den Schiffsverkehr. Auch im Straßenverkehr kam es zu Einschränkungen. Die Verkehrsinformationszentrale meldete lange Staus.

Verwendete Quellen:

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