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Berlin: Juwelenräuber-Bande gefasst – Hunderte Beamte im Einsatz

Razzien in mehreren Bundesländern  

Juwelenräuber-Bande gefasst – drei Verdächtige in U-Haft

22.04.2021, 17:33 Uhr | dpa, t-online

Berlin: Juwelenräuber-Bande gefasst – Hunderte Beamte im Einsatz. Ein schwer bewaffneter Polizist vor einem Einsatzfahrzeug: Die Polizei ist in mehreren Bundesländern gegen eine mutmaßliche Räuberbande vorgegangen. (Quelle: imago images/Symbolbild/snapshot-photography/F.Boillot)

Ein schwer bewaffneter Polizist vor einem Einsatzfahrzeug: Die Polizei ist in mehreren Bundesländern gegen eine mutmaßliche Räuberbande vorgegangen. (Quelle: Symbolbild/snapshot-photography/F.Boillot/imago images)

Schlag gegen Bandenkriminalität: Die Polizei hat in einer bundesweit koordinierten Aktion 27 Objekte durchsucht und Haftbefehle vollstreckt. Die Bande soll unter anderem einen Juwelier in Berlin-Schmargendorf überfallen haben.

Eine Bande mutmaßlicher Juwelenräuber ist von der Berliner Polizei gefasst worden. Die Kriminalpolizei und Spezialeinsatzkommandos durchsuchten am Donnerstagmorgen Wohnungen und andere Räumlichkeiten in Berlin und Brandenburg. Auch in Osnabrück gab es zwei Durchsuchungen, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde.

Drei Männer im Alter von 35, 38 und 51 Jahren wurden verhaftet, neun weitere Männer stehen unter Verdacht. Die drei Beschuldigten sind am Donnerstagnachmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden, twitterte die Generalstaatsanwaltschaft. Sie sitzen jetzt in Untersuchungshaft.

Die Bande soll Raubüberfälle in Wohnungen, Einfamilienhäusern und einem Juweliergeschäft in Berlin-Schmargendorf begangen haben. Die Täter sollen oft ähnlich wie Polizisten bekleidet gewesen sein. Sie sollen ihre Opfer gefesselt und mit einer Pistole bedroht haben. Insgesamt sollen sie Schmuck, Uhren und Geld im Wert von mehr als einer Million Euro erbeutet haben.

An den Durchsuchungen waren 300 Polizisten beteiligt. Die Polizei hatte monatelang ermittelt. Die zwölf Verdächtigen sind zwischen 22 bis 62 Jahren alt. Seit 2018 sollen sie sehr gezielt und mit viel Planungsaufwand die Raubüberfälle begangen haben. Teile der Beute sollen sie an ein Juweliergeschäft verkauft haben. Zudem sollen einige der Verdächtigen versucht haben, in weitere Wohnungen einzubrechen. Bei den Durchsuchungen an fünf Orten fand die Polizei auch zwei scharfe Schusswaffen, diverse Schreckschusspistolen und 1,5 Kilogramm Marihuana.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Polizei Berlin: Pressemitteilung vom 22. April
  • Twitter/Polizei Berlin und Generalstaatsanwaltschaft Berlin
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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