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1.000 Berliner stehen auf Feindeslisten von Rechtsextremen

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 20.05.2021Lesedauer: 1 Min.
Ein Demonstrationszug zieht in Gedenken an die Opfer vom rechtsextremen Anschlag in Hanau vom Hermannplatz zum Rathaus
Demo gegen Rechtsextremismus in Neuk├Âlln (Archivbild): Die B├╝rger, die auf den Listen standen, wurden laut Senat bereits von der Polizei informiert. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
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Berliner Rechtsextremisten haben in den vergangenen Jahren mehrere Feindeslisten angelegt. Darauf stehen rund 1.000 Namen, oft inklusive Geburtsdaten, Wohn- und Meldeanschriften, sowie beruflichen T├Ątigkeiten.

Der Polizei sind bei Durchsuchungen im Zusammenhang mit Ermittlungen zur rechten Anschlagsserie in Neuk├Âlln drei sogenannte Feindeslisten von Rechtsextremen in die H├Ąnde gefallen. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Anne Helm und Niklas Schrader hervor, die t-online vorliegt.

Auf den Listen befinden sich demnach insgesamt 1.000 Namen, oft inklusive Geburtsdaten, Wohn- und Meldeanschriften, sowie beruflichen T├Ątigkeiten, in manchen F├Ąllen auch mit Telefonnummern. Als Ziele markiert wurden dem RBB zufolge, der als erstes ├╝ber die Listen berichtete, unter anderem B├╝rger, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, Lokalpolitiker der Linken und der SPD sowie Journalisten.

Namen von mutma├člichen Urhebern sind in der Senatsantwort nicht genannt. Der RBB berichtet jedoch, Recherchen h├Ątten ergeben, dass der mehrfach vorbestrafte Neonazi Sebastian T. mindestens eine der Listen verfasst habe. T. ist einer der Hauptverd├Ąchtigen der Neuk├Âllner Anschlagsserie, der mehr als 70 Taten zugeordnet werden: darunter Drohungen, gezielte Brandanschl├Ąge auf Autos, Briefk├Ąsten, H├Ąuser, zerschlagene Fenster und andere Sachbesch├Ądigungen.

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Eine weitere Liste mit einer Karte von Berliner Asylunterk├╝nften und personenbezogenen Daten entdeckten die Beamten im Rahmen eines polizeilichen Internetmonitorings. Die Urheberschaft f├╝r diese digitale Informationssammlung konnte dem Senat zufolge der NPD zugeordnet werden.

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