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Berlin: 15.000 Haushalte nach Brand ohne Strom

Nächtlicher Großeinsatz  

Leitungen in Brand – 15.000 Haushalte ohne Strom

03.10.2021, 13:04 Uhr | t-online, dpa

Berlin: 15.000 Haushalte nach Brand ohne Strom. Blaulicht am Einsatzort: Haushalte waren wegen eines Brandes ohne Strom. (Quelle: Morris Pudwell )

Blaulicht am Einsatzort: Haushalte waren wegen eines Brandes ohne Strom. (Quelle: Morris Pudwell )

In Berlin hat es einen mutmaßlichen Brandanschlag auf Stromleitungen gegeben. Im Prenzlauer Berg waren Tausende Menschen stundenlang ohne Strom.

In der Nacht auf Samstag kam es zu einem Feuer an Versorgungsleitungen über der Bahnstrecke an der Dänenstraße in Prenzlauer Berg. Das Feuer beschädigte unter anderem eine Frischwasserleitung. Dadurch konnte sich der Brand nicht ausbreiten – es laufen jedoch enorme Mengen Wasser auf die Bahngleise, berichtet ein Reporter vor Ort.

Mitarbeiter des Stromnetz Berlin, der Wasserbetriebe und der Bahn waren vor Ort. Auch die Polizei, die die Ermittlungen übernommen hat. Erst wenn das Wasser abgestellt werden kann, wird sich Näheres zum Schaden sagen lassen, hieß es. Den Brand hatte die Feuerwehr schon am Samstagmorgen gelöscht.  

15.000 Haushalte im Ortsteil Prenzlauer Berg sollen durch das Feuer an den Leitungen ohne Strom gewesen sein. Es werde voraussichtlich noch weiterhin dauern, bevor die Stromausfälle behoben seien, wie die Polizei mitteilt. Betroffen sind der Bereich Gleimviertel und Helmholtzkiez, so die Feuerwehr. 

Mutmaßlicher Brandanschlag in Berlin: Kriminalpolizei ermittelt

Die Hintergründe des Feuers waren am Samstag laut Polizei zunächst noch nicht vollständig geklärt. Die Kriminalpolizei schloss sowohl eine gezielte Brandstiftung wie auch eine fahrlässige Brandstiftung nicht aus. Gleichzeitig prüfte auch der für extremistische Taten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA), ob es ein politisches Motiv gegeben haben könnte.

Der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei im Land (GdP), Benjamin Jendro, twitterte: "Das ist keine politische Meinungsäußerung. Wer Brandanschläge auf wichtige Bestandteile unserer Infra- und Versorgungsstruktur verübt, handelt absolut sinnfrei und greift unser demokratisches Zusammenleben an." 

Brandanschläge auf Versorgungseinrichtungen in Berlin sind schon mehrfach vorgekommen. Die Täter waren laut Bekennerschreiben im Internet oft Linksextremisten. Im Oktober vor einem Jahr gab es einen Brandanschlag auf Kabelverbindungen der S-Bahn nahe dem Bahnhof Frankfurter Allee. Der S-Bahn-Verkehr war lange gestört.

Verwendete Quellen:
  • Beobachtungen vor Ort
  • Mit Material der dpa
  • Twitter/Feuerwehr Berlin
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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