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Berlin: Polizeipräsidentin rechnet mit herausfordernden Nacht


"Hier werden wir präsenter sein"
Polizeipräsidentin rechnet mit herausfordernder Nacht

Von dpa
Aktualisiert am 31.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Streifenwagen der Polizei in Berlin (Archivbild): Am Freitag werden 2.500 Polizisten im Einsatz sein.Vergrößern des BildesStreifenwagen der Polizei in Berlin (Archivbild): Am Freitag werden 2.500 Polizisten im Einsatz sein. (Quelle: xcitepress/imago-images-bilder)
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Die Berliner Polizei ist an Silvester mit einem Großaufgebot im Einsatz. Denn auch wenn es in diesem Jahr viele Verbote und scharfe Maßnahmen gibt, gehen die Beamten von viel Arbeit aus.

Polizeipräsidentin Barbara Slowik rechnet mit einer herausfordernden Silvesternacht für die Berliner Polizistinnen und Polizisten. Neben den üblichen Aufgaben seien wegen der Corona-Pandemie die Kontrollen in den Verbotszonen zu bewältigen.

Zudem erwartet Slowik mehrere unangemeldete Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in der Stadt. "Auch darauf werden wir einen deutlichen Fokus legen", sagte die Polizeipräsidentin dem RBB-Inforadio am Freitag.

Berlin: 2.500 Polizisten im Einsatz

Man habe in den vergangene Wochen Erfahrungen mit sogenannten Spaziergängen sammeln können. "Durch stete Präsenz und ganz konsequentes Vorgehen konnten wir das absolut im Rahmen halten und haben auch keine schweren gewalttätigen Ausschreitungen bisher sehen müssen", sagte Slowik.

Sie befürchte das auch heute Abend nicht. Rund 1.600 zusätzliche Polizisten seien in der Silvesternacht in der Hauptstadt im Einsatz, insgesamt seien es rund 2.500.

"Dort werden wir präsenter sein"

Laut Corona-Schutzmaßnahmen des Senats gilt an 53 Orten in Berlin ein Versammlungs- und Feuerwerksverbot, dazu gehören etwa der Potsdamer Platz, das Kottbusser Tor und der Breitscheidplatz. Zudem gibt es drei Pyroverbotszonen, in denen auch das Mitführen von Feuerwerk untersagt ist, wie Slowik erklärte. Dazu zählen der Alexanderplatz sowie die Gebiete um die Schöneberger Pallasstraße und die Haftanstalt Moabit.

Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre wüssten die Polizistinnen und Polizisten, wo es besonders kritisch werden könnte – etwa rund um den Hermannplatz. "Dort werden wir präsenter sein", so die Polizeichefin. Je später der Abend werde, desto flexibler müssten die Einsatzkräfte auf Schwerpunkte reagieren.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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