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Postbank-Tarifverhandlungen beginnen: Verdi enttÀuscht

Von dpa
10.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Postbank Filiale
Ein Schild mit dem Logo der Postbank ist an der Fassade einer Bankfiliale angebracht. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Bei der Postbank wird seit Montag ĂŒber mehr Geld fĂŒr Tausende Mitarbeiter verhandelt. Die Gewerkschaft Verdi fordert fĂŒr etwa 15 000 BeschĂ€ftigte des zum Deutsche-Bank-Konzern gehörenden Instituts sechs Prozent mehr Geld. Mindestens will sie eine Anhebung der TarifgehĂ€lter um 180 Euro erreichen.

Zudem strebt Verdi in den Tarifverhandlungen eine Corona-PrĂ€mie von 700 Euro fĂŒr alle BeschĂ€ftigtengruppen an. FĂŒr Mitarbeiter im Filialvertrieb, die wegen der Pandemie Einbußen bei den Provisionen hatten, soll diese Ausgleichszahlung auf 1500 Euro aufgestockt werden.

Nach der ersten Runde Ă€ußerte sich Verdi enttĂ€uscht. Es habe keine klaren Aussagen der Arbeitgeberseite zu den Forderungen gegeben. "Besonders empörend war, dass die Bank ein großes Fragezeichen an einen Ausgleich der Inflation durch eine entsprechende Gehaltserhöhung zur Absicherung der GehĂ€lter gemacht hat. Damit ist es sehr wahrscheinlich, dass es jetzt sehr zeitnah zu ersten Warnstreiks kommen wird", sagte VerhandlungsfĂŒhrer Jan Duscheck.

Wie in der bereits laufenden Tarifrunde fĂŒr die privaten Banken will die Gewerkschaft auch bei der Postbank festschreiben, dass die BeschĂ€ftigten bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten dĂŒrfen. An den Kosten fĂŒr das Arbeiten von zuhause aus soll sich der Arbeitgeber nach Verdi-Vorstellungen monatlich mit 100 Euro beteiligen. Zudem fordert die Gewerkschaft fĂŒr das mobile Arbeiten eine zunĂ€chst einmalige Kostenerstattungspauschale in Höhe von 1500 Euro.

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