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Polizei k├Ąmpft mit Datenflut aus beschlagnahmten Handys

Von dpa
25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Berliner Polizist nimmt einen Verd├Ąchtigen fest
Ein Berliner Polizist nimmt einen Verd├Ąchtigen fest. (Quelle: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Immer mehr Daten aus beschlagnahmten Handys von Kriminellen m├╝ssen von der Polizei aufwendig gesichert und ausgewertet werden. Das l├Ąsst sich auf Dauer nur mit zus├Ątzlichem Personal und moderner Analyse-Software bew├Ąltigen, wie Polizeipr├Ąsidentin Barbara Slowik der Deutschen Presse-Agentur sagte.

"Gro├če Datenmengen beschlagnahmt die Polizei inzwischen in jedem Bereich der Kriminalit├Ąt", sagte Slowik. Dabei gehe es nicht nur um die organisierte Kriminalit├Ąt. "Egal ob Betrug, Mord oder Brandstiftung, wir beschlagnahmen mindestens ein Smartphone." Diese Daten werden ├╝bertragen. "Auf den Telefonen finden sich Chatverl├Ąufe, Sprachnachrichten und die allermeisten haben auf ihrem Handy unz├Ąhlige Bilddateien". Fotos und Videos spielten gerade bei Ermittlungen gegen Extremisten und im Terrorismus eine gro├če Rolle.

F├╝r die Kriminalpolizei bedeutet das erstmal sehr viel zus├Ątzliche Arbeit, wie im vergangenen Jahr auch das Beispiel der entschl├╝sselten Encrochat-Handys zeigte, die bevorzugt von Kriminellen benutzt wurden, bevor die Polizei in Frankreich und den Niederlanden sie knackte.

"Es sind wirklich riesige Datenmengen, die es zu bew├Ąltigen gilt. Es ist Fluch und Segen zugleich. So sehr wir uns freuen ├╝ber diese Erkenntnisse, die f├╝r uns sehr wertvoll sind, so sehr ist es zugleich extrem fordernd, sie zu analysieren", sagte Slowik. Ein gro├čes Thema bei der Kripo sei daher die automatisierte Datenauswertung. "Wir brauchen daf├╝r aktuelle Technik und Software. Beides hilft uns, etwa Chatverl├Ąufe nach bestimmten Stichworten oder Fotos nach einzelnen Merkmalen zu durchsuchen."

Sowohl die moderne Technik als auch die Programme seien aber sehr teuer, sagte Slowik. In der vergangenen Legislaturperiode h├Ątten daf├╝r drei Millionen Euro zur Verf├╝gung gestanden, diese Summe sei auch mindestens in den n├Ąchsten Jahren n├Âtig.

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