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Berlin: "Letzte Generation"-Aktivisten wollten BER-Flugverkehr stören


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Aktivisten wollten Flugverkehr mit Luftballons stören

Von dpa, MaM

Aktualisiert am 25.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Aktivisten mit Luftballons am Flughafen Frankfurt: Auch in Berlin wollten die Aktivisten Luftballons steigen lassen.
Aktivisten mit Luftballons am Flughafen Frankfurt: Auch in Berlin wollten die Aktivisten Luftballons steigen lassen. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa-bilder)
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Mit 99 Luftballons sind am Freitagmorgen zwei Aktivistinnen zum Hauptstadtflughafen BER gezogen. Sie wollten den Flugverkehr blockieren – und ein Zeichen zum Ukraine-Konflikt setzen.

Zwei Klimaaktivisten der Gruppe "Letzte Generation" sind am frühen Freitagmorgen in der Nähe des Hauptstadtflughafens BER von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Das teilte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage von t-online mit.

Demnach seien den Beamten die beiden Frauen im Alter von 19 und 29 Jahren aufgefallen, weil sie eine Reihe von Ballons bei sich gehabt hätten. Die beiden bereits polizeilich bekannten Aktivistinnen wurden bei Selchow, einem Dorf der Gemeinde Schönefeld, in Polizeigewahrsam genommen, da sie vorgehabt hätten den Flugverkehr zu stören.

Nach Angaben des Sprechers wurden sie in die Polizeiinspektion im Flughafen in Schönefeld gebracht. Eine BER-Sprecherin sagte auf Anfrage, es habe am Hauptstadtflughafen keine Einschränkungen des Flugverkehrs gegeben. Auch der Sprecher der Polizei konnte dies nicht bestätigen.

Berlin: Luftballons als "Friedensbotschaft"

Laut Polizei wird ihnen versuchter gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr vorgeworfen. Vonseiten der Aktivisten hieß es hingegen, man wolle niemanden in Gefahr bringen. Auch der Flugverkehr sei demnach nicht gefährdet gewesen.

Bei Twitter teilte die Initiative am Freitagmorgen mit, mit 99 Luftballons "gegen fossile Kriege und für Bürgermitbestimmung" protestieren zu wollen. Die Luftballons in leuchtendem orange sollten eine "Friedensbotschaft" sein. Orange ist sowohl die Farbe der Initiative, als auch die der Proteste zur "Orangenen Revolution" im Jahr 2004.

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Bei der ukrainischen Präsidentenwahl 2004 lagen Viktor Juschtschenko und der russisch orientierte Viktor Janukowitsch angeblich gleichauf. Schnell wurden Fälschungsvorwürfe laut. Bei einer erneuten Wahl verschob sich das Ergebnis daraufhin weiter zugunsten Janukowitschs: Er lag nun angeblich deutlich vor seinem Rivalen. Es kam zu andauernden Massenprotesten, der "Orangenen Revolution", die jedoch bis zum Schluss gewaltfrei blieb.

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BER: Weitere Störung des Flugverkehrs geplant

Auch an den Flughäfen in Frankfurt und München seien Aktionen geplant, wie die Initiative in einer Pressemitteilung am Mittwoch angekündigt hatte. Am Mittag hatte die Initiative angekündigt, noch am Freitag wiederholt den Flugverkehr am BER stören zu wollen.

Die Gruppe "Aufstand der letzten Generation" hatte am Wochenende bekannt gegeben, ihren Protest mit Aktionen an Häfen und Flughäfen verschärfen zu wollen. In den Wochen zuvor hatte sie insbesondere mit Blockaden auf Autobahnen protestiert. Dabei ging es um die Forderung nach einem "Essen-Retten-Gesetz" und einer Agrarwende, um Klimagase aus der Landwirtschaft zu verringern und so die Klimakrise aufzuhalten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Anfrage an die Polizei
  • Tagesspiegel: Aktivisten am BER festgenommen
  • Tagesschau: Was seit 2004 in der Ukraine geschah
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Von Julian Seiferth
BERFlugverkehrPolizei

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