• Home
  • Regional
  • Berlin
  • Lafontaine: Verbleib in SPD nicht besser gewesen wäre


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRegierung senkt Mehrwertsteuer auf GasSymbolbild für einen TextPutin-Kritiker stürzt in den TodSymbolbild für einen TextWetterdienst warnt vor ÜberflutungenSymbolbild für einen TextSchlimme Vowürfe: Aus für Springer-CoachSymbolbild für einen TextIkea-Filiale bietet keine Pommes mehr anSymbolbild für einen TextRentner tot auf Autobahn – neue DetailsSymbolbild für einen TextGladbach dementiert Eberl-GerüchtSymbolbild für einen TextFrau bei Spaziergang von Pferd getötetSymbolbild für ein VideoWaldbrand: Armanis Luxusvilla evakuiertSymbolbild für einen TextPorsches neuer Renner mit XXL-HeckflügelSymbolbild für einen TextA3: Frau rast in Gegenverkehr – eine ToteSymbolbild für einen Watson TeaserHummels verärgert mit Mode-FehltrittSymbolbild für einen TextNach der Ernte ist vor der Ernte

Lafontaine: Verbleib in SPD nicht besser gewesen wäre

Von dpa
18.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Oskar Lafontaine
Oskar Lafontaine. (Quelle: Oliver Dietze/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der aus der Linken ausgetretene frühere Parteichef Oskar Lafontaine will keine neue Partei gründen. In einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" antwortete der 78-Jährige auf eine entsprechende Frage mit "Nein". Gefragt, ob er in seiner langen politischen Karriere etwas bereue, sagte Lafontaine: "Selbstverständlich gibt es viele Dinge, die ich bereue. Ich fragte mich auch immer, ob es nicht besser gewesen wäre, in der SPD zu bleiben." Der ehemalige SPD-Chef fügte hinzu: "Aber ob es mir gelungen wäre, die Agenda 2010 oder das jetzige Aufrüstungsprogramm zu verhindern und durchzusetzen, dass die SPD an der Entspannungspolitik Willy Brandts festhält, weiß ich nicht."

Lafontaine hatte am Donnerstag die von ihm mitgegründete Linke verlassen. In einer 44 Zeilen langen Erklärung hatte dies unter anderem mit einer "schleichende Änderung des politischen Profils der Linken" ab 2015 begründet. Sie sei zu einer Partei geworden, "in der die Interessen der Arbeitnehmer und Rentner und eine auf Völkerrecht und Frieden orientierte Außenpolitik nicht mehr im Mittelpunkt stehen". 2005 war Lafontaine bereits aus der SPD ausgetreten, 1999 hatte er den Parteivorsitz und das Amt des Bundesfinanzministers im Streit um den sich abzeichnenden Sozialabbau der rot-grünen Bundesregierung niedergelegt. 2007 gehörte er zu den Mitbegründern der aus der PDS und der WASG fusionierten Linkspartei.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin führt Russland in die Falle
Russlands autokratisch regierender Präsident Wladimir Putin setzt seinen aggressiven Kurs unbeirrt fort.


In der "Süddeutschen Zeitung" warf Lafontaine insbesondere der Co-Chefin der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, einen "Kurs der Anbiederung an SPD und Grüne" vor. Dadurch sei die Partei in der Wählergunst immer weiter abgerutscht. Er habe sich die Entscheidung zum Austritt aus der Partei nicht leicht gemacht, sie sei über Monate gereift. Ob ihn seine Ehefrau Sahra Wagenknecht versucht habe, ihn umzustimmen, wollte Lafontaine mit Hinweis auf seine Privatsphäre nicht sagen.

Lafontaine will mit dem besser werdenden Wetter mit seiner Frau wieder mehr Radtouren machen. Auch habe er mehr Zeit zum Lesen. "Im politischen Leben bleibt zu wenig Zeit für die Poesie. Jetzt habe ich die Möglichkeit, einiges nachzuholen", sagte der 78-Jährige.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Ein Kommentar von Antje Hildebrandt, Berlin
Oskar LafontaineSPD

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website